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3. Liga: Mögliche Einführung des VAR ist für Klubs aktuell „kein Thema“

Nicht nur hohe Kosten für Umsetzung sprechen gegen Videobeweis.
In der 3. Liga wird es zumindest in absehbarer Zeit nicht zum Einsatz des VAR („Video Assistent Referee“) kommen. Während es den Videobeweis in der Bundesliga bereits seit der Saison 2017/2018 gibt und er in der 2. Bundesliga seit der Spielzeit 2019/2020 eingesetzt wird, sprachen sich die Drittligisten jetzt erneut gegen die mögliche Einführung aus. Das wurde im Rahmen einer digitalen Medienrunde deutlich.

Dort sagte Manuel Hartmann, Geschäftsführer Spielbetrieb der DFB GmbH & Co. KG: „Wir befassen uns seit der Einführung des VAR mit dem Thema. Auf der Managertagung vor wenigen Tagen haben wir das Thema noch einmal besprochen, die Vor- und Nachteile aufgearbeitet. Es gibt sehr hohe Kosten für die Umsetzung, auch weil wir niedrigere Kamera-Standards in der 3. Liga haben. Die Klubs haben sich klar dafür ausgesprochen, das Thema nicht weiter zu verfolgen. Zum aktuellen Zeitpunkt ist der VAR für die Klubs kein Thema.“

Tom Eilers, Vorsitzender des Ausschusses 3. Liga, betonte: „Wir haben das auf allen Ebenen beleuchtet. Die 3. Liga ist vom Gefühl her eine Liga, in die der VAR nicht so gut passen würde. Der Effekt der Einführung wäre nicht so hoch bewertet worden. Der VAR und die 3. Liga sind nicht connected.“

Das unterstrich auch Manfred Schwabl, Präsident des Drittligisten SpVgg Unterhaching: „Wenn wir den VAR einführen, bewegen wir uns in der 3. Liga von der Basis weg. Das macht wenig Sinn.“

Foto-Quelle: Deutsche Fußball Liga (DFL)

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