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RW Essen: Diskussionen nach Elfer-Entscheidung

Trainer Christoph Dabrowski sprach von „Wahnsinn“.


Rot-Weiss Essens Trainer Christoph Dabrowski sprach von „Wahnsinn“, Kapitän Vinko Sapina nannte die Entscheidung „unglaublich“. Was beide meinten, war der Handelfmeter, der zum 1:1-Endstand beim SC Verl führte. Rechtsverteidiger Andreas Wiegel war an der Strafraumgrenze aus wenigen Metern Entfernung mit einem wuchtigen Schuss am angelegten Arm getroffen worden. Ob das „Vergehen“ überhaupt im Strafraum stattfand, ließ sich ebenfalls nicht genau klären. Schiedsrichter Florian Lechner zeigte dennoch auf den Punkt. „Was bitte soll unser Spieler machen?“ fragte Dabrowski entgeistert.

Schon eher vertretbar, aber immer noch hart war der zweite Verler Elfmeter nach einem Schubser von Thomas Eisfeld an Torge Paetow. RWE-Torhüter Jakob Golz blieb diesmal aber stehen, fing den „Roller“ von Nicolas Sessa locker ab und hielt so zumindest den Punkt fest. Unter dem Strich war es für die Essener, die das Hinspiel 0:5 verloren hatten, trotz des fragwürdigen Ausgleichs ein recht schmeichelhaftes Remis, das sie zumindest nicht näher an die Spitzengruppe heranbringt.

Dabrowski, der mit der überraschenden Startelf-Nominierung von Torschütze Moussa Doumbouya richtig lag, gab sich kämpferisch: „Wir nehmen den Punkt mit und werden alles geben, um unser nächstes Heimspiel gegen den BVB II zu gewinnen. Wir haben noch alle Möglichkeiten, eine geile Saison zu spielen.

Fotoquelle: Marcel Rotzoll

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