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Rohrbruch bei RWE: Höhe der Schäden noch unklar

Drei Tage nach dem Wasserrohrbruch im Stadion Essen ist bei Rot-Weiss Essen noch längst kein Alltag eingekehrt.

Der Schock sitzt immer noch tief! Drei Tage nach dem Wasserrohrbruch im Stadion Essen ist bei Rot-Weiss Essen noch längst kein Alltag eingekehrt. Die Geschäftsstelle blieb heute geschlossen. Im in der Nacht zum Freitag überfluteten Keller sind Experten dabei, das genaue Ausmaß der Schäden zu beziffern. Auf 2400 Quadratmetern stand das Wasser im Schnitt einen Meter hoch. Betroffen waren Umkleide- und Funktionsräume mit der gesamten Stadiontechnik. Die Partie vom 1. Spieltag gegen Viktoria Köln, die eigentlich am Samstag über die Bühne gehen sollte, musste abgesagt werden.

Ursache für den kapitalen Wasserschaden war vermutlich ein defektes Rohr. Die Feuerwehr benötigte Stunden, um das Wasser abzupumpen. Erst danach wurden die Schäden sichtbar. Der Boden hatte sich angehoben, Türen schließen nicht. Auch die Elektrik wurde in Mitleidenschaft gezogen. „Es ist eine Katastrophe“, machte der RWE-Vorsitzende Dr. Michael Welling deutlich.

Erst im Laufe der Woche rechnet der Stadionbetreiber, die Grundstücksverwaltung Essen (GVE), mit einer genauen Auflistung der Schäden im Keller der erst vor knapp einem Jahr eingeweihten Arena. „Es geht jetzt erst einmal darum, Schadensbegrenzung zu betreiben und das technische Herz des Stadions wieder zum Schlagen zu bringen“, sagte Barbara Rörig, Aufsichtsratsvorsitzende der GVE. „Wir müssen schnell kreative Lösungen finden, damit RWE den Spiel- und Trainingsbetrieb wieder wie gewohnt aufnehmen kann.“

Der Blick bei Rot-Weiss geht jetzt zunächst auf den 6. August. Dann ist ein Testspiel gegen den Bundesligisten SV Werder Bremen zur offiziellen Eröffnung der vierten Tribüne geplant. „Wir werden alles dafür tun, damit diese Partie wie geplant über die Bühne gehen kann“, so Welling.

Bei der Viktoria nahm man den unverhofften Spielausfall zum Auftakt recht gelassen. „Selbstverständlich hätten wir gerne gespielt“, meinte der Sportliche Leiter Franz Wunderlich. „Gegen höhere Gewalt ist man allerdings machtlos.“

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