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Champions League: S04 in Topf zwei

„Knappen“ erreichen mit 3:2 in Saloniki die „Königsklasse“

Wenn am Donnerstag (ab 17.45 Uhr) in Monte Carlo die Gruppenphase der Champions League ausgelost wird, ist als vierte deutsche Mannschaft neben dem Titelverteidiger FC Bayern München, Vizemeister Borussia Dortmund und Bayer 04 Leverkusen auch der FC Schalke 04 im Lostopf. Die Mannschaft von Trainer Jens Keller qualifizierte sich durch einen hart erkämpften 3:2 (1:0)-Auswärtssieg im Play-Off-Rückspiel beim griechischen Vertreter PAOK Saloniki (Hinspiel 1:1) für die Gruppenphase der Champions League und kommt in Lostopf zwei. Neuzugang Adam Szalai (2) und Nationalspieler Julian Draxler erlösten die Gelsenkirchener mit ihren Treffern vor knapp 500 Zuschauern beim „Geisterspiel“ in Thessaloniki. Mittelfeldspieler Jermaine Jones handelte sich die Gelb-Rote Karte ein und ist damit für das erste CL-Gruppenspiel gesperrt.

„Wir haben es mit Hängen und Würgen geschafft“, gab Draxler im ZDF ehrlich zu, während Trainer Keller analysierte: „Erst in Unterzahl haben wir das gezeigt, was wir eigentlich schon mit elf Spielern bieten wollten.“

Kurios war der Kurz-Einsatz von Schalkes Jung-Star Max Meyer, der nach einer guten Stunde eingewechselt wurde. Nach dem Platzverweis für Jones bereitete der 17-Jährige mit einem Traumpass Draxlers 2:1 vor, musste dann aber nach nur knapp neun Minuten aus taktischen Gründen wieder vom Platz. Für ihn kam Roman Neustädter. Trainer Keller: „Für Max tut es mir sehr leid, aber der Junge wird das verkraften. Er wird noch viele Spiele für Schalke bestreiten.“

Durch das Erreichen der „Königsklasse“ darf sich Schalke auf garantierte Einnahmen von rund 20 Millionen Euro freuen. Einen Teil des Geldes will Manager Horst Heldt noch vor dem Ende der Transferperiode (2. September) in neue Spieler investieren. Die Verpflichtung von Dennis Aogo (Hamburger SV) steht bereits unmittelbar bevor. Der Nationalspieler absolvierte am Mittwoch bereits den Medizincheck in Gelsenkirchen.

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