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Galopper-St. Leger: Noch zwölf Kandidaten

Traditionsprüfung wird am Sonntag in Dortmund-Wambel entschieden.
Noch zwölf Kandidaten sind nach dem letzten Streichungstermin am Montag für das 130. Deutsche Galopper-St. Leger („Großer Preis von DSW21“) am kommenden Sonntag, 21. September, in Dortmund genannt. Das mit 55.000 Euro dotierte Rennen über die Steherdistanz von 2.800 Meter ist der sportliche Höhepunkt des Renntages auf der Galopprennbahn im Ortsteil Wambel. „Es ist unsere wichtigste Veranstaltung im Jahr“, betont Andreas Tiedtke, Präsident des Dortmunder Rennvereins. Acht Rennen mit insgesamt rund 150.000 Euro an Rennpreisen und Prämien sind geplant, darunter auch das mit 52.000 Euro dotierte BBAG Auktionsrennen Dortmund. Der erste Start ist um 14 Uhr vorgesehen.

Für die Besucher der Dortmunder Rennbahn gibt es wichtige Neuerungen: Erstmals wird in der Zielgerade eine Großleinwand aufgebaut, um das Renngeschehen von Start bis Ziel hautnah verfolgen zu können. Und Kinder und Jugendliche unter 18 Jahren haben freien Eintritt. „Wir werden auch das Kinderprogramm gegenüber dem Juni-Renntag weiter ausbauen“, so Tiedtke. „Ein Renntag ist lang und wir wollen, dass die Familie Spaß hat.“ Als weiteren Zusatzservice wird am Führring ein großer Bildschirm aufgebaut, um aktuell zu informieren.

Das Deutsche St. Leger wird seit 1881 gelaufen – seit 1954 regelmäßig in Dortmund, wo es seit 1887 Galopprennen gibt. 2014 sind noch vier ausländische Gäste mögliche Starter: Drei aus England – Macbeth (Trainer Michael Appleby), Special Meaning (Mark Johnston) und Biographer (David Lanigan) – und ein in Frankreich trainiertes Pferd. Der dreijährige Wallach Best Fouad (Mathieu Le Forestier) soll von der 21-jährigen Zoe Pfeil geritten werden, die schon 31 Siege aufzuweisen hat.

Aus Deutschland sind noch vier Vertreter des Derbyjahrgangs dabei: Die beiden dreijährigen Stuten Kaldera (Paul Harley) und Virginia Sun (Jens Hirschberger), der dreijährige Hengst Aldo im Besitz des Dortmunder Rennverein-Vizepräsidenten Manfred Ostermann (Gestüt Ittlingen) und der dreijährige Wallach Ephraim aus dem Stall von Markus Klug, der das Rennen im Vorjahr mit Hey Little Görl gewann. Aldo wird von Peter Schiergen in Köln trainiert, der auch den fünfjährigen Girolamo (Gewinner des Gruppe I-Großen Preis von Europas 2012) noch im Rennen hat. Weitere ältere Kandidaten sind Ostinato (Andreas Löwe), Rock of Romance (Andreas Wöhler) und Pipita (Daniel Paulick).

Im BBAG Auktionsrennen Dortmund sind noch 16 zweijährige Pferde stehengeblieben, die über die 1.400 Meter lange Distanz antreten. Das endgültige Starterfeld für alle acht Rennen wird am Donnerstag festgelegt. Dann entscheidet sich auch, in welchem Rennen die „Wettchance des Tages“ mit einer garantierten Gewinnausschüttung von 10.000 Euro in der Viererwette ausgespielt wird.

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