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RWE: Knappmann heute gegen seinen Ex-Klub

Rödinghausens Torjäger steht gegen RWE heute im Mittelpunkt.

Christian Knappmann (Foto), 1,95 Meter langer Angreifer von Regionalliga-Neuling SV Rödinghausen, ist wegen seiner Körpergröße, seiner bulligen Statur, aber auch wegen eines markanten Glatzkopfs nur schwer zu übersehen. Nicht ungerne steht der 33-jährige Torjäger, der bei bislang 143 Einsätzen in der Regionalliga West bereits 75 Treffer erzielt hat, im Mittelpunkt, gefällt sich auch durchaus in seiner Rolle als Reizfigur.

Heute Abend (ab 19.30 Uhr) freilich werden fast unweigerlich fast alle Augen auf „Knappi“ gerichtet sein, wenn sein aufstrebender Klub aus dem Kreis Herford, der vor fünf Jahren noch in der A-Kreisliga kickte, zum ersten Mal in der Vereinsgeschichte den Traditionsklub und ehemaligen Deutschen Meister Rot-Weiss Essen im Häcker Wiehenstadion empfängt. Schließlich ging Knappmann noch in der Hinserie der abgelaufenen Spielzeit für die Essener auf Torejagd, ehe er nach nur 15 Einsätzen und fünf Toren – halb freiwillig, halb gedrängt – in der Winterpause seine Koffer packte, um in Rödinghausen anzuheuern. Es ist für Knappmann bereits der 19. Verein und die insgesamt 21. Station seiner Karriere, davon 16 im Männerbereich.

„Ich hatte mich eigentlich auf ein längeres Engagement in Essen eingestellt. Schade, dass es nicht gepasst hat“, sagt Knappmann im Gespräch mit dem kicker nüchtern und bezeichnet seinen Ex-Verein wegen der treuen Anhänger nach wie vor als das „Nonplusultra“ der Liga. „Deshalb hoffe ich auch darauf, dass möglichst viele RWE-Fans den Weg nach Rödinghausen auf sich nehmen und für eine klasse Atmosphäre sorgen. Schließlich haben die Essener mit ihrem Sieg gegen Viktoria Köln beste Werbung betrieben und die Liga wieder spannend gemacht“, so der SVR-Stürmer.

Knappmann selbst sprüht schon vor Ehrgeiz: „Wir sind zu Hause ungeschlagen und stehen in der Tabelle vor RWE. Das soll möglichst auch nach dem heutigen Spiel so sein. Wir haben in dieser Saison als Aufsteiger schon einige Ausrufezeichen gesetzt. Größenwahnsinnig werden wir deshalb aber ganz bestimmt nicht.“

Für die ungewöhnliche Ansetzung am Montagabend sorgte übrigens der 34. Zwiebelmarkt im benachbarten Bünde. Durch dieses Volksfest von Donnerstag bis Sonntag (unter anderem mit Kirmes und Live-Musik) sah sich die örtliche Polizei nicht in der Lage, gleichzeitig auch noch beim ersten Essener Gastspiel in Rödinghausen für Sicherheit zu sorgen. Ein Protest von Essener Anhängern beim Verband gegen den Termin verlief ergebnislos. Jetzt wollen RWE-Anhänger auch dank der Organisation einer Mitfahrbörse für ausreichend Unterstützung in Ostwestfalen sorgen.

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