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1. FC Köln will gegen Chaoten vorgehen

Verein distanziert sich von den Ausschreitungen beim Derby in Gladbach.

Von den Ausschreitungen durch Anhänger des 1. FC Köln nach dem 0:1 im Derby bei Borussia Mönchengladbach distanzierte sich der „Effzeh“ in einer offiziellen Stellungnahme und kündigte ein konsequentes Vorgehen gegen die Krawallmacher an. Unter anderem hatten einige vermummte „Fans“ nach dem Schlusspfiff den Rasen des Borussia-Parks gestürmt. Außerdem war zuvor im Gästeblock mehrfach Pyrotechnik gezündet worden. Es gab mehrere Festnahmen und Verletzte. Dem 1. FC Köln, der schon mehrfach vom DFB aufgrund von Zuschauerausschreitungen betraft worden war, droht nun erneut ein hartes Urteil des Sportgerichts, eventuell sogar ein „Geisterspiel“.

Die Erklärung des 1. FC Köln im Wortlaut:

„Das stimmungsvolle Derby in Mönchengladbach ist durch das Fehlverhalten von Kölner Fans extrem negativ beeinflusst worden. Der FC distanziert sich ohne Wenn und Aber von den Vorfällen und ihren Verursachern.

Der 1. FC Köln distanziert sich von den Vorfällen vor, während und nach dem Spiel bei Borussia Mönchengladbach. Die mehrfach aus unserem Fanblock gezündete Pyrotechnik mag in Teilen der Fanszenen als unverzichtbarer Bestandteil der Fankultur angesehen werden – aber sie ist ohne Wenn und Aber in deutschen Stadien verboten. Entsprechend erwarten wir, dass sich die Besucher unserer Spiele in den Stadien an die gesetzten Regeln halten. Unsere Mannschaft bedarf in keinem Spiel einer zusätzlichen Motivation durch illegale Feuerwerkskörper.

Noch schwerer wiegt aus unserer Sicht der Sturm von Fans auf den Platz. Diese Vorfälle fügen dem 1. FC Köln und der Mehrheit der großartigen Fans des 1. FC Köln massiven Schaden zu. Gerade in einer Phase, in der wir mit dem DFB in einem Austausch über angemessene Strafen und die richtige Bewertung von Fan-Arbeit sind, sind diese Vorkommnisse ein schwerer Rückschlag, der den Club enttäuscht und ärgert.

Der FC wird wie in der Vergangenheit alles ihm Mögliche tun, um Täter zu ermitteln und konsequent zu sanktionieren und behält sich weitere, harte Schritte gegen die beteiligten Gruppierungen vor. Wir appellieren zudem an die Fans des 1. FC Köln, sich eindeutig von denjenigen zu distanzieren, die dem Verein durch ihr illegales Verhalten vorsätzlich extrem schaden. Wer von sich behauptet, Fan des 1. FC Köln zu sein und sich so verhält, hat grundlegende Regeln des Fußballs nicht verstanden und ist unerwünscht.“

Der Deutsche Fußball-Bund (DFB) kündigte am Sonntag an, wegen der Derby-Randale Ermittlungen einzuleiten. Beide Vereine sollen am Montag zu einer Stellungnahme aufgefordert werden.

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