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RW Essen: Abschied von Kevin Behrens perfekt

RWE-Angreifer kann sich bereits ab sofort neuen Verein suchen.

Erst seit wenigen Monaten sind Sportdirektor Andreas Winkler (45/Foto) und Trainer Jan Siewert (33) bei Rot-Weiss Essen im Amt. Nach dem enttäuschenden Saisonstart gibt es jedoch bereits zahlreiche Brandherde zu bearbeiten. Hinzu kommen für den Traditionsverein noch Probleme mit randalierenden Chaoten.

Brandherd Kevin Behrens: Nicht nur einmal war der Ex-Aachener aus der Rolle gefallen, das Verhältnis ist nicht mehr zu kitten. Jetzt ist es offiziell: Rot-Weiss Essen und Angreifer Kevin Behrens beenden ihre Zusammenarbeit zur Winterpause. Spieler und Verein einigten sich auf die Auflösung des gemeinsamen Vertrags an der Hafenstraße. „Wir haben uns die Zusammenarbeit mit Kevin anders vorgestellt und in den vergangenen Wochen gute und zielführende Gespräche mit Kevins Berater geführt, in denen wir die Situation aus den verschiedenen Perspektiven betrachtet haben. Wir sind aber übereingekommen, das Vertragsverhältnis im Sinne des Vereins zum 1. Januar 2016 zu beenden“, so Sportdirektor Winkler.

Bis zur Winterpause bleibt Behrens  Spieler von RWE, erhält jedoch in dieser Zeit die Erlaubnis, sich bereits nach einem neuen Verein umzusehen und dort auch gegebenenfalls in den Trainingsbetrieb einzusteigen. „Ich bin mit großen Ambitionen hier nach Essen gekommen und nun entsprechend enttäuscht über den Verlauf meiner Zeit an der Hafenstraße. Trotzdem wünsche ich dem Verein und der Mannschaft für die verbleibenden Saisonspiele viel Erfolg“, so Behrens selbst zu seinem vorzeitigen Abschied.

Brandherd Offensive: 21 Tore nach 14 Spielen hört sich nicht ganz so schlecht an, allein neun Treffer fielen allerdings gegen Erndtebrück (9:1). Seit Wochen treffen Marcel Platzek, Cebio Soukou und Co. das Tor nicht mehr, lassen teils beste Chancen aus. Marwin Studtrucker (Muskelbündelriss) wird schmerzlich vermisst, Malcom Olwa-Luta ist noch keine Hilfe für die Mannschaft. Ein oder mehrere Winter-Transfers scheinen unausweichlich.

Brandherd Psyche: Der mögliche Abstiegskampf (drei Punkte vor Platz 15) trifft viele RWE-Spieler unvorbereitet, die Misserfolge nagen am Selbstvertrauen. Am Sonntag sind im Derby gegen Schalkes U 23 drei Punkte Pflicht. Sport-Chef Winkler ist sicher: „Die Mannschaft kann mit Druck gut umgehen.“

Brandherd Chaoten: Zu den Randalierern, die zuletzt am Rande des 0:2 in Aachen aus der Rolle gefallen waren (Pyro, Blocksturm, Prügeleien, Sachbeschädigung) bezog RWE klar Stellung. Vorsitzender Michael Welling: „Das war beschämend und schlicht kriminell.“ Dem Verein droht – mal wieder – eine Strafe.

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