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RWE stemmt sich gegen Sturz auf Abstiegsrang

Samstag beim SC Wiedenbrück zu Gast – Studtrucker gegen Ex-Klub.

Beim West-Regionalligisten Rot-Weiss Essen überwog nach dem 1:1 bei der U 23 von Borussia Dortmund der Frust. Eine Sekunde der Unachtsamkeit nach einem Freistoß in der Nachspielzeit kostete die Mannschaft von Trainer Jan Siewert einen fast schon sicher geglaubten Dreier. Über nahezu 90 Minuten hatte RWE die zuvor zweimal in Folge siegreichen Dortmunder kaum zur Entfaltung kommen lassen. Allerdings musste sich die Siewert-Elf den Vorwurf gefallen lassen, nicht mehr als das 1:0 durch Marcel Platzek erzielt zu haben. So konnte die Borussia dank eines späten Treffers aus dem Gewühl heraus durch Jon Gorenc-Stankovic noch ausgleichen. „Im Moment läuft vieles gegen uns“, sagt Sport-Chef Andreas Winkler (Foto) im Gespräch mit dem kicker. „Allerdings hatten wir auch genügend Chancen, das 2:0 zu erzielen. Dann wäre der Sack zu gewesen.“

Was nicht nur Winkler positiv stimmt: Die Mannschaft scheint die Situation endgültig angenommen zu haben. Schließlich standen sich in Dortmund zwei Mannschaften gegenüber, die überraschend gegen den Abstieg kämpfen. „Spielerisch und kämpferisch war das so, wie wir es uns vorstellen“, so RWE-Trainer Jan Siewert.

Bei einem Punkt Vorsprung auf die Gefahrenzone droht RWE allerdings nach wie vor das Überwintern auf einem Abstiegsplatz. Zur Erinnerung: In die letzte Winterpause waren die Essener noch als Spitzenreiter gegangen. Mit einem Sieg am kommenden Samstag beim SC Wiedenbrück könnte sich die Situation für RWE aber auch deutlich verbessern. Denn der SCW auf Rang sieben ist gerade einmal zwei Zähler entfernt. Da trifft es sich gut, dass Stürmer und Ex-Wiedenbrücker Marwin Studtrucker in Dortmund erstmals nach auskuriertem Muskelbündelriss wieder dabei war und seine Mitspieler mitriss. Winkler „Wenn er auf dem Platz ist, kann immer etwas passieren.“

 

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