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Welling: Rot-Weiss Essen benötigt langen Atem

Gegen Wattenscheid soll Trendwende eingeleitet werden.

Der letzte Sieg des West-Regionalligisten Rot-Weiss Essen liegt 109 Tage, also rund dreieinhalb Monate (2:0 gegen die U 23 des FC Schalke 04), zurück: Auch wenn die Winterpause dazwischen war, ganz RWE giert nach Erfolgserlebnissen. Die sind auch dringend nötig. Schließlich ist die Mannschaft von Trainer Jan Siewert nach zuletzt sechs Partien ohne Dreier (fünf Unentschieden, eine Niederlage) bis auf zwei Zähler an die Abstiegszone herangerutscht. Im Nachbarschaftsduell gegen das Überraschungsteam von der SG Wattenscheid 09 (Platz fünf) wollen die Rot-Weissen nun die Trendwende einleiten und damit gleichzeitig auch Revanche für das 0:3 aus dem Hinspiel nehmen.

Die Bilanz von Rot-Weiss vor eigenem Publikum kann sich insgesamt durchaus sehen lassen. Die einzige Heimniederlage gab es am 1. Spieltag beim 0:3 gegen den SC Wiedenbrück. Danach holte die Siewert-Elf fünf Siege und vier Unentschieden. Um gegen Wattenscheid erfolgreich zu sein, muss vor allem die RWE-Offensive ihre Ladehemmung ablegen. Weder zum Restrundenstart gegen die Reserve des 1. FC Köln (0:0) noch beim SV Rödinghausen (0:0) gelang ein Treffer. Hoffnungsträger im Angriff ist Winterzugang Frank Löning (Foto/Chemnitzer FC). Der 34-jährige Routinier mit Zweitliga-Erfahrung trug sich beim jüngsten 9:0 im Test gegen Landesligist Essen West dreimal in die Torschützenliste ein. „Vielleicht reicht es, einfach einmal einen Ball über die Linie zu stochern, damit der Knoten auch in der Meisterschaft platzt“, meint Löning, der für den weiteren Saisonverlauf optimistisch ist. „Wir stehen derzeit mit dem Rücken zur Wand. Mit diesem Druck müssen wir umgehen und ruhig bleiben. Die Mannschaft besitzt genügend Qualität. Nun ist es entscheidend, sie auf den Platz zu bringen.“

Der Vorsitzende Michael Welling stimmt die Anhänger auf einen steinigen Weg aus dem Tabellenkeller an. „Bei einem Blick auf die Tabelle wird sehr schnell deutlich, dass wir in dieser Situation noch sehr viel länger stecken könnten, als es uns allen lieb ist: Selbst wenn sich – wie wir alle hoffen – schnell positive Erfolgserlebnisse einstellen. Darauf müssen wir uns einstellen. Und alle müssen diese Situation annehmen“, sagt der Funktionär.

 

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