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Fußballmuseum startet das Kulturprogramm „ANSTOSS“

Auftakt am 4. April im Vorfeld des Revierderbys zwischen S04 und BVB.

Das Deutsche Fußballmuseum (Foto) am Dortmunder Hauptbahnhof hat mit dem Kulturprogramm „ANSTOSS“ ein eigenes Veranstaltungsformat ins Leben gerufen. Im Rahmen von Filmabenden, Gesprächsrunden, Lesungen und Vortragsreihen werden ab April Themen aus der Dauerausstellung weiter vertieft sowie die kulturellen Dimensionen des Fußballs noch stärker in den Fokus gerückt.

Zum Auftakt geht es am Montag, 4. April, um das „Derbyfieber. Im Vorfeld des 170. Aufeinandertreffens von Schalke 04 und Borussia Dortmund (Sonntag, 10. April, 15.30 Uhr) beschäftigt sich das Deutsche Fußballmuseum einen ganzen Abend mit diesem größten und wichtigsten Nachbarschaftsduell im deutschen Fußball. Unvergessene Spieler-Legenden, aber auch der treue Fan aus der Stadionkurve, erzählen von ihren unvergesslichsten Derby-Momenten und beschreiben den besonderen Reiz dieser Rivalität. Zu Gast sind unter anderem Ex-Nationalspieler Christoph Metzelder und Willi Lippens.

Museumsdirektor Manuel Neukirchner: „Das Geschehen auf dem Platz fasziniert nicht nur Millionen von Fußballfans in den Stadien und vor dem Fernseher, sondern inspiriert gleichermaßen Dichter, bildende Künstler, Filmschaffende, Philosophen, Musiker und Theatermacher, sich mit dem Phänomen Fußball kreativ auseinanderzusetzen. Diese kulturelle Kraft wollen wir in unserem ANSTOSS-Programm aufgreifen und in verschiedenen Veranstaltungsformaten zum Vorschein bringen.““

„Als Experte für das Fernsehen nehme ich im Vergleich zu meiner Zeit als Profi die Vielfalt und Faszination des Fußballs nun noch viel stärker wahr. Es ist erstaunlich, aus wie vielen verschiedenen Blickwinkeln der Sport und das ganze Drumherum betrachtet werden können“, sagt Christoph Metzelder.

Beim ANSTOSS-Programm sind Kooperationen mit anderen Museums- und Kultureinrichtungen eingeplant wie auch mit dem „11mm Fußball-Filmfestival“. Für Künstler bietet sich mit dem deutschen Fußballmuseum eine neue Bühne.

„Fußball und Kultur sind im Ruhrgebiet nicht auseinanderzuhalten. Das Revier ist sozusagen die Brutstätte für Fußball-Kultur. Hier redet man zuerst nicht über das Wetter, sondern über Fußball. Wenn du hier neue Leute kennen lernen möchtest, musst du nur mit einem Fan-Schal in die Kneipe gehen. Es war also folgerichtig, dass das Fußballmuseum ins Ruhrgebiet gekommen ist“, betont Fußball-Komiker und Bestseller-Autor Ben Redelings.

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