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Ex-Schalker Draxler darf Wolfsburg nicht verlassen

VfL schiebt möglichem Wechsel einen Riegel vor.

Nationalspieler Julian Draxler (Foto) will nach Informationen der „Bild“-Zeitung den VfL Wolfsburg nach nur einem Jahr wieder verlassen. Der 22-Jährige war für 35 Millionen Euro von Schalke 04 in die Autostadt gewechselt, besitzt bei den „Wölfen“ eigentlich noch einen Vertrag bis 2020.

Laut „Bild“ soll Draxler von Trainer Dieter Hecking und Manager Klaus Allofs zugesichert worden sein, dass er den Verein verlassen kann, „wenn sich dazu Möglichkeiten ergeben“.

Der VfL Wolfsburg hat sich in einer offiziellen Stellungnahme jetzt dazu geäußert. Darin heißt es, dass Draxler zwar eine Ausstiegsklausel besitzt, diese allerdings erst ab Sommer 2017 greift. Die „Wölfe“ erklärten, dass Draxler den Verein in dieser Transferperiode definitiv nicht verlassen werde.

Die komplette Stellungnahme des VfL Wolfsburg

„Der Aufsichtsrat und die Geschäftsführung der VfL Wolfsburg Fußball-GmbH sehen sich nach den heute in der BILD veröffentlichten Interview-Aussagen von Julian Draxler dazu veranlasst, folgende Klarstellung vorzunehmen und kursierende Gerüchte, die hierauf Bezug nehmen, auszuräumen.

Der VfL Wolfsburg macht deutlich, dass es seitens der Verantwortlichen zu keinem Zeitpunkt schriftliche oder mündliche Zusagen bezüglich eines Wechsels von Julian Draxler innerhalb der aktuellen, bis zum 31. August 2016 noch andauernden Transferperiode gegeben hat. Dies unterstreicht auch eine bei Vertragsschluss gemeinschaftlich mit Julian Draxler und seinem Management festgelegte Ausstiegsklausel, die erstmals im Sommer 2017 Wirksamkeit erlangen wird.

Der VfL Wolfsburg wird Julian Draxler in der aktuellen Transferperiode nicht transferieren. In einem gemeinsamen Gespräch hat der VfL Wolfsburg Julian Draxler nochmals erklärt, seinem geäußerten Wechselwunsch nicht entsprechen zu können.

Wir gehen davon aus, dass damit alle vermeintlichen Unklarheiten beseitigt sind und dass von allen Beteiligten zu einer professionellen, verantwortungsvollen Zusammenarbeit zum Wohle des VfL Wolfsburg und insbesondere auch unserer Fans zurückgekehrt werden kann.

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