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Trauer um RWO-Legende Karl-Otto Marquardt

Ehemaliger Rechtsaußen und Teambetreuer verstarb mit 79 Jahren.

Der West-Regionalligist SC Rot-Weiß Oberhausen trauert um seine Vereinslegende Karl-Otto Marquardt. Der langjährige Spieler der „Kleeblätter“ verstarb am Montag im Alter von 79 Jahren. Vor wenigen Monaten hatte Marquardt bereits einen Herzinfarkt erlitten, musste sich einer Notoperation unterziehen.

Er galt als „Urgestein“ des Vereins, hatte fast seine gesamte Karriere bei RWO verbracht. Als quirliger Rechtsaußen, der zwischen 1955 und 1965 in 234 Ligaspielen 83 Tore erzielte, machte er sich bei den Fans des Traditionsvereins unsterblich. Auch nach seiner aktiven Karriere blieb Karl-Otto Marquardt dem Verein treu. So war er unter anderem Betreuer der ersten Mannschaft, half ehrenamtlich beim Bau des Jugendclubhauses oder der Einrichtung der Clubhausgaststätte. Außerdem gehörte er bis zuletzt der RWO-Traditionsgemeinschaft an. Sein Sohn Carsten (49) spielte ebenfalls für die Oberhausener, war für den FC Schalke 04 in der Bundesliga am Ball.

„Karl-Otto ist eine Legende – fußballerisch und menschlich. Er hat diesen Verein gelebt und geliebt, war immer hilfsbereit und offen“, sagte RWO-Präsident Hajo Sommers. „Was er für Rot-Weiß Oberhausen und damit für alle Freunde und Anhänger des Vereins geleistet hat, ist nur ganz schwer in Worte zu fassen. Wir werden ihn vermissen. Als Fan auf der Tribüne und als Freund in unseren Herzen.“

 

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