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S04-Kapitän Höwedes: „Gegen Mainz nachlegen“

Nach 1:0 in der Europa League bei FK Krasnodar ist K.o.-Runde ganz nah.hoewedes-benedikt

Nach dem 1:0-Auswärtssieg in der UEFA Europa League bei FK Krasnodar steht die Tür zur K.o.-Runde für den Fußball-Bundesligisten FC Schalke 04 bereits nach dem dritten Gruppenspiel weit offen. Mit optimalen neun Punkten auf dem Konto fehlt den „Knappen“ aus den drei verbleibenden Partien nur noch ein Sieg, um das Weiterkommen zu sichern.

Kapitän Benedikt Höwedes richtete allerdings noch in Russland gleich den Blick wieder auf die Bundesliga. „Gegen Mainz müssen wir nachlegen“, fordert der Nationalspieler. Am Sonntag ab 17.30 Uhr stellt sich der ehemalige Klub von Manager Christian Heidel, Mittelfeldspieler Johannes Geis und Angreifer Eric Maxim Choupo-Moting in Gelsenkirchen vor.

Die Mainzer sind ebenfalls in der Europa League am Start und dort nach drei Partien noch unbesiegt. Nach dem 1:1 gegen den RSC Anderlecht hat der FSV fünf Zähler gesammelt und ebenfalls noch alle Chancen auf das Weiterkommen.

Die Stimmen von der Schalker Homepage:

Trainer Markus Weinzierl: „Wir freuen uns sehr über den Sieg und die drei Punkte. Das war ein wichtiger Schritt in Richtung K.o-Phase. Wir haben in der Anfangsphase sehr gut gespielt und sind verdient in Führung gegangen. In dieser Phase hätten wir sogar früher das 1:0 schießen können. Das Ergebnis haben wir als Mannschaft dann gut verteidigt. Die Jungs haben alles gegeben. Krasnodar hat eine gute Mannschaft mit viel Potenzial und hat uns alles abverlangt. Der Gegner hat im zweiten Durchgang alles nach vorne geworfen und wollte unbedingt den Ausgleich erzielen. Wir hatten nach dem Seitenwechsel Mühe, unser Spiel durchzudrücken. Wir haben in den Zweikämpfen aber gut dagegengehalten. In der Umschaltbewegung waren wir in Ansätzen auch gefährlich. Ich denke, wenn man die 90 Minuten betrachtet, geht der Sieg in Ordnung. Wir sind sehr froh, dass wir die Gruppe jetzt mit neun Punkten anführen. Die Gegner sind alle stark. Deswegen sind wir mit dem bislang Erreichten sehr zufrieden und auch ein wenig stolz darauf.“

Torschütze Yevhen Konoplyanka: „Ich bin sehr glücklich über den Sieg. Dass ich heute mein erstes Tor erzielt habe, ist umso schöner. Aber mein Treffer steht selbstverständlich an zweiter Stelle. Die Hauptsache ist, dass wir drei Punkte geholt haben. Das war der stärkste Gegner in unserer Gruppe. Wir wussten, dass wir mit einem Dreier einen ganz großen Schritt machen können. Dementsprechend glücklich sind wir über diesen Erfolg und über die Tabellenführung in der Gruppe. Das gibt uns Selbstvertrauen für die anstehende Aufgabe gegen Mainz.“

Kapitän Benedikt Höwedes: „Es war das erwartet schwierige Spiel. Am Ende haben wir diesen dreckigen Sieg über die Runden gebracht. Deswegen fliegen wir wieder zufrieden nach Hause. Wir wollten nicht passiv sein, aber auf gefährliche Konter lauern. Wir wussten, dass Krasnodar bei schnellen Kontern anfällig ist. Die Gelegenheiten haben wir im zweiten Durchgang aber nicht mehr gut zu Ende gespielt, weil wir in den Räumen nicht so aktiv waren und es einfach nicht gut ausgespielt haben. In der Anfangsphase sind wir sehr stark aufgetreten und haben ein super Tor geschossen. In dieser Phase hätten wir auch noch höher führen können. Letztlich haben wir 1:0 gewonnen, führen die Tabelle an und sind zufrieden. Im nächsten Heimspiel gegen Krasnodar wollen wir dann den Einzug in die K.o.-Phase perfekt machen. Jetzt müssen wir aber erstmal in der Bundesliga gegen Mainz erfolgreich auftreten.“

Manager Christian Heidel: „Wenn man 1:0 führt, bleibt es bis zum Abpfiff brenzlig. Krasnodar hatte seine größte Möglichkeit in der letzten Minute. Da ging der Puls noch mal in die Höhe. Ich bin froh, dass wir mit drei Punkten nach Hause fliegen. Ich denke, der Sieg war insgesamt nicht unverdient. Die Jungs haben es in der ersten Halbzeit richtig gut gemacht. Sie haben sehr stark gegen den Ball verteidigt. Krasnodar kam überhaupt nicht vor unser Tor. In der zweiten Hälfte sind wir ein wenig unter Druck geraten. Insgesamt hat die Mannschaft es aber gut gemacht. Mit neun Punkten haben wir jetzt ein kleines Polster geschaffen. Jetzt gilt es im Rückspiel gegen Krasnodar den Sack zuzumachen.“

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