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RW Essen: Demandt will seinen ersten Derbysieg

Am Sonntag (15.30 Uhr) steigt das Revierderby bei Rot-Weiß Oberhausen.

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Fast vier Jahre liegt der letzte Derbysieg von Rot-Weiss Essen in der Regionalliga West gegen Rot-Weiß Oberhausen zurück. Am 8. Dezember 2012, damals noch unter der Regie von Ex-Trainer Waldemar Wrobel (inzwischen Scout für Borussia Dortmund), setzten sich die Essener gegen den Nachbarn 2:1 durch. Zu den Torschützen gehörte auch Kevin Grund, der als letzter „Überlebender“ des damaligen RWE-Teams noch heute im Kader steht. Ebenfalls bemerkenswert: Für RWO war unter anderem der heutige Trainer Mike Terranova am Ball.

Seitdem gab es aus Essener Sicht lediglich noch zwei Remis, aber vier Niederlagen gegen die „Kleeblätter“ – unterbrochen nur durch den Finaltriumph 2015 im Niederrheinpokal (6:5 nach Elfmeterschießen). Ebenso wie den beiden Wrobel-Nachfolgern Marc Fascher und Jan Siewert blieb auch dem aktuellen RWE-Trainer Sven Demandt (Foto) im ersten Versuch der erhoffte Dreier im Derby versagt. 0:2 hieß es im Mai vor eigenem Publikum.

Dennoch gibt sich der Ex-Profi vor dem erneuten Duell, diesmal am Sonntag ab 15.30 Uhr in Oberhausen, gelassen. „Ich gebe nichts auf Statistiken. Mit jedem Spiel erhöht sich die Wahrscheinlichkeit, dass eine solche Serie reißt“, sagt Demandt zum kicker. Obwohl beide Klubs ihren eigenen Erwartungen hinterherhinken und sich statt des erhofften Spitzenspiels ein Mittelfeld-Duell liefern werden, weiß der RWE-Trainer um die Bedeutung des Spiels: „Vor allem für unsere Fans ist das Derby etwas ganz Besonderes. Das ist uns allen bewusst.“

Demandt ist froh, dass Angreifer Kamil Bednarski (nach Infekt) und Mittelfeldspieler Kasim Rabihic (muskuläre Probleme) in dieser Woche ihren Trainingsrückstand aufholen können. Beide waren beim 0:0 gegen Wattenscheid 09 erst eingewechselt worden, sind jetzt wieder Kandidaten für die Startformation. Für Sturmroutinier Frank Löning (Muskelfaserriss) gilt das wohl noch nicht. Aber auch der 35-Jährige macht Fortschritte, soll die Belastung in den nächsten Tagen steigern. Geht alles gut, könnte Löning zumindest wieder in den Kader rutschen. „Wir werden vorsichtig sein und kein Risiko eingehen“, betont Sven Demandt.

Dass die Oberhausener als Tabellenelfter unter Wert platziert sind, ist dem Fußball-Lehrer klar. „RWO ist schlecht in die Saison gekommen, die vier Auftaktniederlagen waren schon eine schwere Hypothek. Seitdem hat die Mannschaft aber ordentlich gepunktet und unter Beweis gestellt, dass wesentlich mehr Qualität vorhanden ist“, so Demandt. Inzwischen beträgt Oberhausens Rückstand auf RWE nur noch einen Zähler, allerdings bei schon zwei mehr ausgetragenen Partien.

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