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Union Berlin stellt Ex-Schalke-Trainer Keller frei

Auch Co-Trainer Henrik Pedersen muss bei den „Eisernen“ gehen.


Fußball-Zweitligist 1. FC Union Berlin hat André Hofschneider mit sofortiger Wirkung die Verantwortung für die Lizenzmannschaft des Vereins übertragen. Der 47-jährige Fußballlehrer wird das Team gemeinsam mit Co-Trainer Sebastian Bönig auf das anstehende Spiel gegen Dynamo Dresden am kommenden Samstag (ab 13 Uhr) vorbereiten. Jens Keller (Foto), der von 2012 bis 2014 beim Bundesligisten FC Schalke 04 unter Vertrag stand, wurde wie Co-Trainer Henrik Pedersen nach der 1:2-Niederlage beim VfL Bochum freigestellt.

„Es ist ein harter Schnitt, den wir vollziehen, weil wir ihn für notwendig halten. Mit unserer Spielweise und den Ergebnissen der letzten Wochen werden wir nicht den Ansprüchen gerecht, die wir klar formuliert und mit der Gestaltung des Kaders im Sommer deutlich untermauert haben“, kommentiert Lutz Munack, Geschäftsführer Sport beim 1. FC Union Berlin, den Trainerwechsel und ergänzt: „Unser Vertrauen darin, in der bestehenden Konstellation Konstanz in unsere sportlichen Leistungen zu bekommen, ist nicht mehr gegeben. Wir haben uns deshalb entschieden, unverzüglich zu handeln. Vor uns liegen zwei enorm wichtige Spiele, die wir erfolgreich bestreiten wollen.

Mit André Hofschneider kehrt ein langjähriger Unioner auf die Trainerbank zurück, der aus dem eigenen Nachwuchs kommend 160 Pflichtspiele für Union absolviert. Von 2007 bis 2016 war er als Co-Trainer im Verein tätig. Gemeinsam mit Sebastian Bönig hatte er die Union-Profis in der Saison 2015/16 zudem zwei Mal interimsweise hauptverantwortlich betreut und zum Saisonende auf Platz 6 der Tabelle geführt. In der Saison 2016/17 absolvierte Hofschneider den DFB-Lehrgang zum Fußballlehrer und trainierte seit Sommer 2017 die U19 des 1. FC Union Berlin. Sein Vertrag als Cheftrainer des 1. FC Union Berlin ist bis zum 30. Juni 2019 datiert.

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