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VfB Stuttgart trennt sich von Trainer Hannes Wolf

36-jähriger Ex-Dortmunder hat sich bereits vom Team verabschiedet.
Nach der 0:2-Heimniederlage gegen den FC Schalke 04 zog Fußball-Bundesligist VfB Stuttgart Konsequenzen: Hannes Wolf (Foto) ist nicht länger Trainer der Schwaben  Der 36-Jährige hat sich bereits am Sonntagvormittag im VfB-Clubzentrum von der Mannschaft verabschiedet.

Über eine Nachfolgeregelung wird erst in den nächsten Tagen entschieden. Das Training am Sonntag wurde von Torwarttrainer Marco Langner, Athletiktrainer Matthias Schiffers und Individualtrainer Andreas Schumacher geleitet. Der bisherige Co-Trainer Miguel Moreira wird den VfB gemeinsam mit Hannes Wolf verlassen.

Wolf hatte das Traineramt im September 2016 vom zurückgetretenen Jos Luhukay übernommen und den VfB zur Meisterschaft in der 2. Liga geführt. Für den ehemaligen Nachwuchstrainer von Borussia Dortmund (drei Deutsche Meisterschaften mit der U 17 und U 19) war die Stelle in Stuttgart der erste Job im Profifußball.

VfB-Sportvorstand Michael Reschke: „Wir haben nach dem gestrigen Spiel ein sehr intensives, emotionales Gespräch mit Hannes geführt und darin die Situation sehr ausführlich analysiert. Wir sind nach diesem Gespräch gemeinsam zu der Überzeugung kommen, dass die Gefahr, dass wir die Situation in der bestehenden Konstellation nicht mehr gedreht bekommen zu groß ist und wir einen neuen Impuls brauchen, um wieder in die Erfolgsspur zu finden. Wir haben uns diese Situation alle nicht gewünscht und hätten sehr gerne mit Hannes weitergearbeitet, weil er ein hervorragender Trainer mit einem tollen Charakter ist. Hannes und Miguel haben sich mit dem Aufstieg und auch mit ihrer Arbeit in der laufenden Saison um den VfB verdient gemacht.“

Hannes Wolf erklärt: „Miguel und ich bedanken uns für fast eineinhalb unglaublich intensive und meist auch schöne Jahre beim VfB. Wir haben von den Fans, den Mitarbeitern des VfB und der Mannschaft sehr viel Unterstützung bekommen. Den Weg des VfB zurück in die Bundesliga mit zu gestalten und den 21. Mai 2017 zu erleben war und bleibt unvergesslich. Auch in dieser Saison fühlten wir uns auf einem guten Weg. Leider waren in den letzten Wochen die Ergebnisse und zuletzt auch die Spiele nicht mehr gut genug. Deshalb haben wir gemeinsam auf einer guten und respektvollen Ebene mit der Clubführung des VfB entschieden, dass wir den gemeinsamen Weg beenden.“

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