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Timo Brauer nach RWE-Pleite: „Drei blöde Fehler“

Neu-Trainer Karsten Neitzel ärgert sich nach missglücktem Debüt.
Nach seinem missglückten Einstand als neuer Trainer beim West-Regionalligisten Rot-Weiss Essen (1:3 im Derby beim Wuppertaler SV) ärgerte sich Trainer Karsten Neitzel. „Wir konnten unsere Vorteile nicht ausspielen“, so der 50-jährige Fußball-Lehrer. RWE-Mittelfeldspieler Timo Brauer (Foto) meinte: „Durch drei blöde Fehler haben wir uns die Niederlage selbst eingebrockt.“

Die Stimmen von der RWE-Homepage:

Karsten Neitzel (Trainer Rot-Weiss Essen): „Klar sind wir enttäuscht. Wir hatten zweimal das so genannte Momentum auf unserer Seite – einmal mit der 1:0-Führung und einmal mit der Roten Karte für den WSV. In beiden Fällen konnten wir es nicht nutzen. Eigentlich müssen wir mit dem 1:0 in die Kabine gehen, schaffen es aber nicht, weil wir es zu einfach herschenken. Trotzdem waren wir auch am und im Strafraum präsent, um eigentlich mehr als ein Tor zu erzielen. Wir haben die Führung hergegeben und nach der Überzahl schlecht reagiert. Das ist dann der Moment, in dem du so ein Spiel verlierst.“

Christian Britscho (Trainer Wuppertaler SV): „Wir kommen relativ gut ins Spiel rein. Eigentlich ist es dann bis zum Tor der Essener eine Partie mit wenigen Torchancen. Mit dem ersten Schuss auf unser Tor, geht der abgefälscht ins Netz. Aber da hat man der Mannschaft dann angesehen, dass sie dieses negative Momentum einfach ausblendet. Dann gehst du mit 1:1 in die Halbzeit und nimmst dir weiter viel vor. Dann kommt die Rote Karte und man muss wieder hinterherlaufen. Aber da hat die Mannschaft dann Charakter gezeigt und geht in Unterzahl in Führung. Dann kriegen wir das Spiel wieder unter Kontrolle und machen dann mit dem Dritten alles klar.“

RWE-Mittelfeldspieler Timo Brauer: „Wir führen 1:0 und haben das Spiel eigentlich in der Hand und dann bekommen wir so ein Ping-Pong-Gegentor. Fakt ist, dass wir das Spiel nach dem 1:0 nicht so abgeben dürfen. Es wurde aber auch viel abgepfiffen, so kam nie richtig der Spielfluss zustande. Dann gehen wir mit 1:1 in die Halbzeit. Wir haben trotzdem Chancen gehabt, der Wuppertaler Keeper hat aber auch gut gehalten. Wir haben eine starke Mannschaft, das haben wir auch schon gezeigt, und kriegen immer unsere Chancen, nur wollte der Ball eben nicht rein. Wir hatten es am Anfang selbst in der Hand. Dann machen wir drei blöde Fehler und dann kommt das 3:1 zustande.“

Quelle: Rot-Weiss Essen

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