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Hochspannung im Oberliga-Aufstiegsrennen

Nach dem kommenden Wochenende könnten alle Aufsteiger feststehen.


In den drei Oberligen Westfalen, Niederrhein und Mittelrhein herrscht im Rennen um den Aufstieg in die Regionalliga West kurz vor dem Saisonende Hochspannung. In Westfalen rangiert der ASC 09 Dortmund vor dem 34. und letzten Spieltag mit 59 Punkten an der Spitze. Die Dortmunder haben aber beim Saisonfinale spielfrei und müssen deshalb auf Patzer der Konkurrenz hoffen. Der punktgleiche Tabellenzweite 1. FC Kaan-Marienborn gastiert am Sonntag, 15 Uhr, bei der viertplatzierten Hammer SpVg. Ein Remis würde genügen, um den Aufstieg klarzumachen.

Bei einem Sieg wäre Kaan-Marienborn auch sicherer Oberliga-Meister, würde sich damit für ein Entscheidungsspiel gegen den besten westfälischen Regionalligisten (SV Rödinghausen) um den letzten freien Platz im DFB-Pokal qualifizieren. Gespielt wird am 31. Mai.

Auch der SV Lippstadt 08 (57 Zähler) hat die Rückkehr in die Regionalliga West vor dem Saisonfinale gegen die Sportfreunde Siegen (Sonntag, 15 Uhr) in der eigenen Hand. Mit einem Sieg würde Lippstadt mindestens auf Aufstiegsplatz zwei klettern. Um Meister zu werden, dürfte gleichzeitig jedoch Kaan-Marienborn nicht gewinnen.

In der Oberliga Niederrhein, in der nur der Meister aufsteigt, hat die Spvg Schonnebeck die besten Karten auf den Aufstieg. Zwei Spieltage vor dem Saisonende rangieren die Essener mit 65 Punkten einen Zähler vor Verfolger SV Straelen auf Platz eins. Der Tabellendritte VfB Homberg (59 Punkte) besitzt nur noch theoretische Chancen auf den Titel, hat allerdings ohnehin auf den Aufstieg verzichtet. Am Sonntag, 15 Uhr, trifft Homberg auf Spitzenreiter Schonnebeck. Straelen gastiert zeitgleich beim Tabellenneunten SC Düsseldorf-West.

Am Mittelrhein sind noch drei Spieltage zu absolvieren. Bei sechs Punkten und 15 Toren Vorsprung auf den ersten Verfolger FC Hennef 05 hat Spitzenreiter TV Herkenrath (Ortsteil von Bergisch Gladbach) jedoch alle Trümpfe in der Hand. Bei einem Heimsieg am Sonntag, 15.30 Uhr, gegen den VfL Alfter wäre dem TVH der Titelgewinn und damit auch der Aufstieg in die Regionalliga West nicht mehr zu nehmen. Sollte Hennef gleichzeitig bei der Spvg Wesseling-Urfeld stolpern, wäre die Meisterschaft auch schon rechnerisch perfekt.

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