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DFB gratuliert Otto Rehhagel zu Verdienstorden

80-jähriger Essener „einer der größten Fußball-Trainer unseres Landes“.
Der Deutsche Fußball-Bund (DFB) hat Trainerlegende Otto Rehhagel (Foto) aus Essen zur Auszeichnung mit dem NRW-Verdienstorden gratuliert. „Gemeinsam mit Sepp Herberger zählen Sie zu den größten Fußball-Trainern unseres Landes“, heißt es in dem Glückwunschschreiben. Der Ministerpräsident von Nordrhein-Westfalen, Armin Laschet, hatte den national und international erfolgreichen Trainer am Samstag auch für sein lebenslang praktiziertes soziales Engagement mit dem Staatspreis des Bundeslandes ausgezeichnet.

Seit mehr als einem Jahrzehnt unterstützt Rehhagel die DFB-Stiftung Sepp Herberger, deren Kuratorium er bis heute angehört. Mehrmals im Jahr, ob bei der Verleihung der Sepp-Herberger-Urkunden, der Deutschen Fußball-Meisterschaft der Werkstätten für behinderte Menschen oder im Rahmen der Resozialisierungsinitiative „Anstoß für ein neues Leben“, sorgt der inzwischen 80-jährige gebürtige Essener mit seinen persönlichen Besuchen für eine immense Aufwertung.

„Wir sind stolz darauf, dass Sie sich seit dem Jahr 2007 für unsere Stiftungsarbeit einsetzen“, heißt es im Glückwunsch der ältesten Fußballstiftung Deutschlands, den DFB-Vizepräsident Eugen Gehlenborg, Schatzmeister Dr. Stephan Osnabrügge und Geschäftsführer Tobias Wrzesinski geschickt haben. „Neben der Vorliebe für Musik und Literatur teilen Sie mit Sepp Herberger die Nähe zu den Menschen. Das Herberger’sche Credo ‚Wer oben ist, darf die unten nicht vergessen‘, leben Sie gerade auch mit Ihrem Engagement für unsere Stiftung beispielhaft vor.“

Rehhagel, der seine Spielerkarriere in seiner Heimat beim TuS Helene und bei Rot-Weiss Essen gestartet hatte, gewann als Trainer in seiner Zeit bei Werder Bremen zweimal die Deutsche Meisterschaft sowie zweimal auch den DFB-Pokal und einmal den Europapokal der Pokalsieger. Als Cheftrainer führte er den 1. FC Kaiserslautern 1988 zur ersten und bis heute einzigen Deutschen Meisterschaft eines Bundesliga-Aufsteigers. „Modern spielt, wer gewinnt“, lautete seine Trainermaxime, und 2004 gewann der von ihm trainierte größte vorstellbare Außenseiter Griechenland – mit Libero, Dreierkette und kontrollierter Offensive – die Europameisterschaft. Vor drei Jahren bereits hatte ihn der DFB mit dem Trainerpreis für sein Lebenswerk ausgezeichnet.

Quelle: DFB.de

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