Startseite / Fußball / 1. Bundesliga / Herausragende Persönlichkeit: Ottmar Hitzfeld runde „70“

Herausragende Persönlichkeit: Ottmar Hitzfeld runde „70“

Jubilar führte BVB zu Meistertiteln und zum Champions League-Triumph.
Eine der herausragendsten Trainer-Persönlichkeiten des deutschen Fußballs feierte am Samstag (12. Januar) runden Geburtstag. Der frühere BVB-Trainer Ottmar Hitzfeld (auf dem Foto rechts neben DFB-Vizepräsident Eugen Gehlenborg) wurde 70 Jahre. Bereits 2016 wurde Hitzfeld für seine herausragenden Leistungen als Trainer und seine Verdienste um den Fußball vom Deutschen Fußball-Bund (DFB) mit dem Trainer-Ehrenpreis „Lebenswerk“ ausgezeichnet.

Der 1. DFB-Vizepräsident Dr. Rainer Koch (Poing) würdigt den Jubilar: „Ottmar Hitzfeld hat auf all seinen Stationen einzigartige Erfolge feiern können und somit den deutschen Fußball entscheidend mitgeprägt. Mit zwei deutschen Vereinen die Champions League zu gewinnen, gelang keinem anderen Trainer. Neben seinen fachlichen Qualitäten zeichnen ihn eine hohe Seriosität, Professionalität, Fairplay und Sportsgeist aus. Ottmar Hitzfeld ist eine große Persönlichkeit und für viele ein Vorbild.“

Hitzfeld verbrachte seine Spielerkarriere hauptsächlich in der Schweiz, wo er mit dem FC Basel zweimal Schweizer Meister wurde. 1983 beendete Hitzfeld seine Karriere als Profi und startete seine Trainerlaufbahn. Vom SC Zug ging es über den FC Aarau zum Grasshopper Club Zürich, mit dem er zwischen 1988 und 1991 fünf nationale Titel holte, darunter die Schweizer Meisterschaften 1990 und 1991. Zwischen 1991 und 1997 trainierte der er Borussia Dortmund. Mit dem BVB wurde er zweimal Meister (1995, 1996) und gewann einmal die Champions League (1997).

Nach einem Jahr als BVB-Sportdirektor kehrte Hitzfeld 1998 auf den Trainerposten zurück. Innerhalb von sechs Jahren holte er mit dem FC Bayern München vier deutsche Meistertitel (1999, 2000, 2001, 2003), zwei DFB-Pokalsiege (2000, 2003) sowie die Champions League und den Weltpokal 2001. Sein zweites Engagement beim FCB dauerte eineinhalb Jahre (Februar 2007 bis Juni 2008) und wurde mit dem Doublegewinn 2008 gekrönt. Zum Ende seiner Karriere kehrte Hitzfeld in die Schweiz, seine „zweite Heimat“, zurück. Zwischen 2008 und 2014 trainierte er die Schweizer Nationalmannschaft („Nati“), mit der er an zwei Weltmeisterschaften (2010, 2014) teilnahm.

Quelle: DFB.de

Das könnte Sie interessieren:

FC Schalke 04: Stambouli tritt Naldo-Nachfolge an

Französischer Defensivspieler ist neuer Vize-Kapitän bei „Königsblau“.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.