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Ex-Nationalspieler Ulf Kirsten: „Hauptsache Fußball“

53-Jähriger ist Sportlicher Berater beim FSV Wacker Nordhausen.
Ex-Nationalstürmer Ulf Kirsten (53/Foto, links gemeinsam mit Nordhausen-Präsident Nico Kleofas) hat einen neuen Job. Der Rekordtorjäger von Bayer 04 Leverkusen ist Sportlicher Berater und Sponsorenbeauftragter des ambitionierten FSV Wacker Nordhausen aus der Regionalliga Nordost. Im FUSSBALL.DE-Interview spricht Kirsten auch über Ex-Manager Reiner Calmund und seinen Sohn Benjamin.

FUSSBALL.DE: Wie kam es zu Ihrer neuen Tätigkeit in Nordhausen, Herr Kirsten?

Ulf Kirsten: Mit Wacker-Präsident Nico Kleofas stand ich bereits seit längerer Zeit in Kontakt. Er hatte mich schon häufig gefragt, ob ich denn nicht Lust hätte, für Nordhausen tätig zu werden. Als dann mein langjähriger Weggefährte und sehr guter Freund Heiko Scholz im Dezember Trainer beim FSV Wacker wurde, haben Nico Kleofas und ich unsere Gespräche intensiviert. Der Klub ist insgesamt sehr gut aufgestellt, verfolgt mit dem angepeilten Aufstieg in die 3. Liga eine große Vision und leistet eine hervorragende Nachwuchsarbeit. Das alles hat mich dazu bewogen, mich ab sofort beim FSV Wacker zu engagieren und dem Verein dabei behilflich zu sein, seine Ziele zu erreichen.

FUSSBALL.DE: Was werden genau Ihre Aufgabenbereiche sein?

Kirsten: Ich bin mitverantwortlich für die Kaderplanung und kümmere mich darum, neue Spieler für unser Team zu finden. Außerdem bin ich dafür zuständig, neue Sponsoren an Bord zu holen. Sicherlich werde ich auch das eine oder andere Mal in Stadien unterwegs sein, um mir Partien anzuschauen und einzelne Spieler zu beobachten.

FUSSBALL.DE: Holen Sie sich dafür vielleicht Tipps vom langjährigen Bayer 04-Manager Reiner Calmund, der Sie einst nach Leverkusen geholt hatte?

Kirsten: Wir haben noch sehr guten Kontakt zueinander, telefonieren hin und wieder. Im November war ich auch bei seinem 70. Geburtstag. Tipps gibt es aber nicht. Es sind ja dann doch zwei unterschiedliche Aufgabengebiete. Calli war Manager und Geschäftsführer, ich bin Berater.

FUSSBALL.DE: Bei Ihren früheren Klubs Dynamo Dresden und eben Bayer 04 Leverkusen gelten Sie als Vereinslegende. Was ist aus Ihrer Zeit geblieben?

Kirsten: Ich habe zu beiden Vereinen nach wie vor sehr gute Beziehungen und bin sowohl in Leverkusen als auch in Dresden im Stadion, wenn es meine Zeit zulässt. Man ist ja nicht aus der Welt, nur weil man dort nicht mehr aktiv spielt oder eine andere Funktion hat.

FUSSBALL.DE: Sie wohnen nach wie vor in der Nähe von Leverkusen, etwa vier Autostunden von Nordhausen entfernt. Ist das für Ihren neuen Job kein Problem?

Kirsten: Nein, überhaupt nicht. Ich werde ohnehin viel unterwegs und nicht jeden Tag in Nordhausen sein.

FUSSBALL.DE: In den zurückliegenden Jahren waren Sie für eine Spielerberatungs- und Eventagentur tätig. War das auf Dauer nichts für Sie?

Kirsten: Die Tätigkeit gehört auf jeden Fall der Vergangenheit an. In der Agentur habe ich lange im Eventmanagement gearbeitet, unter anderem Fußballspiele organisiert und hin und wieder auch im Bereich der Spielerberatung meine Expertise einfließen lassen. Ich habe aber irgendwann gemerkt, dass mir dieser Job nicht allzu viel Spaß bereitet. Zuletzt habe ich meine gesamte Energie in meine Jugendstiftung gesteckt, die mir viel bedeutet.

Das komplette Interview mit Ulf Kirsten finden Sie auf FUSSBALL.DE.

Foto-Quelle: FSV Wacker Nordhausen

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