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VfL Bochum pro VAR: „Den Fußball gerechter machen“

Auch Kaenzig und Schindzielorz votieren für Video-Assistent.


Der Video-Assistent (VAR) wird zur kommenden Saison 2019/20 auch in der 2. Bundesliga eingeführt. Dafür sprachen sich die Klub-Verantwortlichen der 2. Bundesliga mehrheitlich in Frankfurt am Main aus.

Zwei Verantwortliche des VfL Bochum stimmten ebenfalls dafür. Ilja Kaenzig (Foto), Sprecher der Geschäftsführung, und Sport-Geschäftsführer Sebastian Schindzielorz erklären die Hauptgründe, warum der VfL Bochum 1848 zu der gemeinschaftlichen Entscheidung steht: „Der wichtigste Grund für die Einführung in der 2. Bundesliga ist die maximal mögliche Schaffung gleicher Voraussetzungen für die Erst- und Zweitliga-Klubs. Im deutschen Profifußball müssen Schiedsrichterentscheidungen auf einheitlicher Basis getroffen werden. Mit dieser Entscheidung wird zudem die Solidargemeinschaft der Bundesliga- und Zweitliga-Klubs dokumentiert sowie gestärkt.“

Während der Testphase des Video-Assistenten in der 2. Bundesliga in der laufenden Spielzeit zwischen dem ersten und 26. Spieltag wurden insgesamt 55 gravierende Fehlentscheidungen festgestellt, von denen 62 Prozent das Endergebnis direkt beeinflusst haben. Den Verantwortlichen des VfL Bochum 1848, sowie allen anderen Klub-Verantwortlichen ist bewusst, dass es auch nach der Einführung des Videobeweises in bestimmten Szenen im Spiel zu Diskussionen kommen wird. Das primäre Ziel ist es aber, den Fußball gerechter zu machen und gravierende Fehlentscheidungen zu vermeiden.

„Unabhängig von der Einführung des Videobeweises bleibt der VfL natürlich weiterhin seiner Strategie treu, Traditionen zu pflegen, sich gleichzeitig aber auch offen gegenüber Innovationen zu zeigen, sofern diese dem Interesse sowie dem zukünftigen sportlichen, wirtschaftlichen und strukturellem Erfolg des Klubs dienen“, so die Geschäftsführung weiter.

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