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Borussia Dortmund: Michael Skibbe kehrt als U 19-Trainer zurück

Ex-Profi Otto Addo dient als Talente-Trainer als Schnittstelle zu den Profis.
Fußball-Bundesligist Borussia Dortmund ergänzt die sportliche Verantwortung in seinem Nachwuchsbereich mit zwei Rückkehrern. Michael Skibbe (Foto), von 2000 bis 2004 gemeinsam mit dem damaligen Teamchef Rudi Völler für die deutsche Nationalmannschaft verantwortlich, wird zur kommenden Saison die U 19 des BVB, die in der Staffel West der A-Junioren-Bundesliga als Drittplatzierter noch Chancen auf die Endrunden-Teilnahme um die deutsche Meisterschaft hat, übernehmen. Der 53-Jährige war bereits zwischen 1989 und 1998 als Nachwuchsleiter, A-Junioren-Trainer und Trainer der zweiten Mannschaft sowie von 1998 bis 2000 Cheftrainer der Bundesliga-Profis für Borussia Dortmund tätig. Bis Oktober war Skibbe Nationaltrainer von Griechenland.

Ex-Profi Otto Addo, von 1999 bis 2005 in 98 Pflichtspielen für die Borussia am Ball und in der Saison 2001/2002 Deutscher Meister, wird in einer neu geschaffenen Funktion als „Talente-Trainer“ als Schnittstelle zwischen Junioren und Profis dienen.

„Mit Michael Skibbe und Otto Addo professionalisieren wir uns im elementar wichtigen Übergangsbereich der Altersklassen U 17 bis U 23, um eine konstant hohe Durchlässigkeit zu der Profi-Abteilung zu gewährleisten“, so BVB-Sportdirektor Michael Zorc. BVB-Nachwuchs-Koordinator Lars Ricken betont: „Mit diesen Personalien stellen wir uns nachhaltig und strategisch für die Zukunft auf, um unsere jungen Spieler bestmöglich auszubilden.“

Skibbe löst den aktuellen U 19-Trainer Benjamin Hoffmann ab, der künftig im BVB-Nachwuchsleistungszentrums die Position als Sportlicher Leiter des Aufbaubereichs einnehmen wird. Unter der Leitung von Hoffmann gewann Borussia Dortmund im Sommer 2017 die Deutsche A-Jugend-Meisterschaft; eine von insgesamt fünf nationalen Meisterschaften der U 19 und der U 17 in den zurückliegenden fünf Jahren.

„Durch diese Erfolge herrscht keine Zufriedenheit. Wir wollen uns stetig weiterentwickeln und eine Vorreiterrolle im deutschen Nachwuchsfußball einnehmen“, führt Ricken die Gründe für die Umstrukturierungen weiter aus. „Und ein Punkt dabei ist, Michael Skibbe als ehemaligen Trainer aus dem Nachwuchsbereich, der lange Zeit im Profibereich gearbeitet hat, mit seiner Erfahrung und seinem Wissen zurück ins Nachwuchsleistungszentrum zu holen, um auch in Zukunft erfolgreich zu bleiben.“

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