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Mönchengladbach: Rudi Gores zieht es zu Eintracht Frankfurt

Ex-Profi und langjähriger Scout der Borussia verlässt den Verein.
Der frühere Bundesliga-Profi und spätere Trainer Rudi Gores (Foto/61), seit dem 1. Juli 2013 in der Scouting-Abteilung des Fußball-Bundesligisten Borussia Mönchengladbach tätig, wird den Verein zum Saisonende verlassen. Er nimmt ein Angebot des Ligakonkurrenten und Europa League-Halbfinalisten Eintracht Frankfurt an, wird bei den Hessen sehr eng mit Chefscout Ben Manga (45/früher unter anderem Profi bei Alemannia Aachen, Fortuna Düsseldorf und Wuppertaler SV) zusammenarbeiten. Das bestätigte Gores gegenüber MSPW.

„Die Entscheidung ist mir nicht leicht gefallen, denn die Borussia ist mir über viele Jahre ans Herz gewachsen“, so Gores, der einst schon seine Profilaufbahn in Mönchengladbach gestartet hatte (1976 bis 1980) und in dieser Zeit mit den „Fohlen“ einmal Deutscher Meister (1977) und einmal UEFA-Pokal-Sieger (1979) wurde. „In Frankfurt wartet auf mich aber noch einmal eine große Herausforderung“, sagt der gebürtige Gerolsteiner (Rheinland-Pfalz).

Gores wird trotz des Vereinswechsels in Mönchengladbach wohnen bleiben und von dort aus Spiele und Spieler schwerpunktmäßig in ganz Deutschland, aber auch in Holland und Belgien für die Eintracht beobachten. Der Aufgabenbereich umfasst die Profiligen sowie die A- und B-Junioren-Bundesligen.

Neben Borussia Mönchengladbach war Rudi Gores während seiner aktiven Laufbahn auch für den MSV Duisburg, Fortuna Düsseldorf, Fortuna Köln, Tennis Borussia Berlin und Viktoria Aschaffenburg am Ball. Aschaffenburg war auch seine erste Trainerstation, ehe er bei Rot-Weiss Essen (Aufstieg in die 2. Bundesliga), beim Wuppertaler SV und beim FC Wegberg-Beeck als Cheftrainer tätig war. Später unterstützte er noch als Co-Trainer den ehemaligen Nationalspieler und Gladbacher Cheftrainer Bernd Krauss in Abu Dhabi (Baniyas SC) und Spanien (CD Teneriffa), ehe er für Borussia Mönchengladbach sechs Jahre lang als Scout unterwegs war.

Foto-Quelle: Borussia Mönchengladbach

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1 Kommentar

  1. Heinz-Theo Hermsen

    Rudi Gores, diesen Namen werde ich nie vergessen! Ich habe nichts mit Fußball zu tun, kenne Rudi aber aus meiner Kindheit, als ich mit ihm bei der Flora gearbeitet habe. Ich komme vom Niederrhein und habe bei meinem Cousin,Jokel Juntermanns, dessen Vater bei der Flora Laborchef war, öfter meine Sommerferien verbracht. Unvergessen, wie Rudi die erwachsenen Mitarbeiter bei der Flora zum Narren gehalten hat: ‚ Als du gerade hier reinkamst, weißt du noch, was du da MMTAN hast, als du hier gerade hereinkamst?‘ Alle waren nur verwirrt und fragten nach. Das hat Rudi ewig so weitergespielt und wir haben uns tot gelacht.
    Er war schon ein frecher Bursche damals, aber witzig!
    Heinz-Theo Hermsen
    Jahnstr. 7
    Goch

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