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RL-Faktencheck: Der Kampf um den Klassenverbleib

Hochspannung am letzten Spieltag in allen fünf Regionalliga-Staffeln.


Hochspannung verspricht vor dem Saisonfinale in der fünfgleisigen Regionalliga vor allem der Abstiegskampf. Von den insgesamt 90 Viertligisten könnten am Ende der Spielzeit 2018/2019 – zumindest theoretisch – bis zu 20 Teams in die 5. Liga absteigen. Kein Wunder, dass in einigen Staffeln noch zahlreiche Klubs um den Klassenverbleib bangen müssen.

Definitiv stehen vor dem 34. und letzten Spieltag am 18./19. Mai erst acht Absteiger fest. Die beiden Tabellenletzten Lupo Martini Wolfsburg und VfL Oldenburg können im Norden ebenso nicht mehr einen rettenden Platz erreichen wie in der West-Staffel der TV Herkenrath 09 , der SC Wiedenbrück und der 1. FC Kaan-Marienborn . Im Südwesten müssen der SC Hessen Dreieich , Eintracht Stadtallendorf und der VfB Stuttgart II den bitteren Gang in die Oberliga antreten. Im Nordosten und in Bayern ist dagegen noch keine Mannschaft sicherer Absteiger.

Neben dem zum Teil noch ungeklärten Auf- und Abstieg zwischen der 3. und 4. Liga, der auch auf die Abstiegsfrage in den Regionalligen Einfluss nimmt, kommt noch eine weitere Unwägbarkeit hinzu. So kämpft in der 2. Bundesliga mit dem FC Ingolstadt 04 ein Verein gegen den drohenden Abstieg, der mit seinem U 23-Team in der Regionalliga Bayern vertreten ist. Bei einem Sturz in die 3. Liga müsste auch die zweite Mannschaft automatisch die vierthöchste Spielklasse verlassen. Gut möglich also, dass erst in der Relegation zwischen der 2. Bundesliga und der 3. Liga entschieden wird, wer in der Bayern-Staffel direkt absteigt. FUSSBALL.DE mit dem Faktencheck zum Kampf um den Klassenverbleib.

Regionalliga West

Während sich der FC Viktoria Köln (64 Zähler/gegen die U 23 von Borussia Mönchengladbach ) und Verfolger Rot-Weiß Oberhausen (63/gegen den SC Verl ) im Rennen um die Meisterschaft in der Regionalliga West am Samstag (ab 14 Uhr) ein spannendes Fernduell liefern, findet im Abstiegskampf sogar ein echtes „Endspiel“ statt. Die SG Wattenscheid 09 , die mit 40 Punkten einen Nichtabstiegsplatz belegt, trifft in der heimischen Lohrheide auf den SV Straelen (39), der trotz der 2:0-Sensation am vorletzten Spieltag gegen Viktoria Köln unter dem Strich rangiert. Klar ist: Dem Team von Straelens Trainerin und Ex-Nationalspielerin Inka Grings verhilft nur ein Sieg zum Klassenverbleib. Wattenscheid würde dagegen ein Remis reichen.

Nur bei einem Straelener Sieg könnte auch der Bonner SC (ebenfalls 40 Zähler) noch einmal in Gefahr geraten, da er im Vergleich zu Wattenscheid 09 über die schlechtere Tordifferenz verfügt. Um ganz sicher zu gehen, benötigt der BSC in seinem Heimspiel gegen den 1. FC Kaan-Marienborn, der ebenso wie Schlusslicht TV Herkenrath 09 und der SC Wiedenbrück bereits als Absteiger feststeht, zumindest ein Unentschieden. Die U 23 von Fortuna Düsseldorf und der SV Lippstadt 08 weisen zwar vor dem Saisonfinale auch nur einen Vorsprung vor zwei Punkten vor den Abstiegsplätzen auf, können aber wegen des direkten Duells zwischen Wattenscheid und Straelen nicht mehr unter den Strich rutschen.

Den Kompletten MSPW-Bericht lesen Sie auf FUSSBALL.DE.

 

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