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Westdeutscher Fußballverband: Peter Frymuth ist neuer Präsident

62-jähriger Düsseldorfer wurde auf dem Ordentlichen Verbandstag gewählt.
Peter Frymuth (Foto) ist der neue Präsident des Westdeutschen Fußballverbandes (WDFV). Der 62 Jahre alte Düsseldorfer wurde am Samstag beim Ordentlichen Verbandstag des WDFV im Deutschen Fußballmuseum in Dortmund von den 168 Delegierten der drei Landesverbände Fußball-Verband Mittelrhein (FVM), Fußballverband Niederrhein (FVN) und Fußball- und Leichtathletik-Verband Westfalen (FLVW) einstimmig in das Amt gewählt. Peter Frymuth, der seit sechs Jahren den Fußballverband Niederrhein anführt, hatte bereits seit 2013 als Vizepräsident im WDFV-Präsidium maßgebliche Akzente gesetzt.

„Die Harmonie der drei Landesverbände unter dem Dach des Regionalverbandes ist für mich eine zentrale Aufgabe und eine zentrale Herausforderung. Dieser Teamgedanke soll seine Fortsetzung finden. Sehen Sie mich in diesem Team als Spielführer, aber nicht als filigrane Nummer Zehn, sondern als der, der versucht, gemeinsam zu sortieren“, sagte Peter Frymuth. Er ist außerdem Vizepräsident Spielbetrieb und Fußballentwicklung des Deutschen Fußball-Bundes (DFB).

Sein Vorgänger Hermann Korfmacher wurde im Anschluss an eine würdevolle Verabschiedung von den Delegierten des Verbandstages zum Ehrenpräsidenten ernannt. Korfmacher hatte die Geschicke des Regionalverbandes seit 2003 gelenkt. „Diese Fußballfamilie in Nordrhein-Westfalen ist etwas ganz Besonderes. Sie ist eine echte GmbH – eine Gesellschaft mit besonderer Harmonie. Mein größter Wunsch ist, dass dies auch so bleiben möge“, erklärte Hermann Korfmacher auf dem Verbandstag im Rahmen seiner persönlichen Bilanz.

Die Laudatio hielt der 1. DFB-Vizepräsident Dr. Rainer Koch. Der bisherige WDFV-Vizepräsident Alfred Vianden wurde ebenso wie Franz-Josef Kuckelkorn (bisher WDFV-Schatzmeister) und Heinz-Hubert Werker (bislang Vorsitzender WDFV-Verbandsgericht) nach der Verabschiedung aus ihren Ämtern zu Ehrenmitgliedern ernannt.

Hermann Korfmacher hatte den Verbandstag in Dortmund eröffnet. Im Fußballmuseum begrüßte er unter anderem die Ehrengäste Andrea Milz, Staatssekretärin für Sport und Ehrenamt des Landes Nordrhein-Westfalen, den 1. DFB-Vizepräsident Dr. Rainer Koch, Walter Schneeloch (Präsident des Landessportbundes Nordrhein-Westfalen), DFB-Schatzmeister Dr. Stephan Osnabrügge und die Dortmunder Stadträtin Birgit Zoerner.

Das Votum der Delegierten für die Wahl von Frymuth zum Präsidenten fiel einstimmig aus. Als Vizepräsidenten wurden Bernd Neuendorf (FVM), Jürgen Kreyer (FVN) und Gundolf Walaschewski (FLVW) gewählt. Neu ins WDFV-Präsidium rückten Sascha Hendrich-Bächer (FVM) im Amt des Schatzmeisters, Martin Hornberger (FLVW), Geschäftsführer des Bundesligisten SC Paderborn, als Vorsitzender des Ligaausschusses und als Beisitzer Peter Wolf (FLVW) neu ins WDFV-Präsidium gewählt.

Bestätigt in ihren Ämtern im Präsidium wurden Manfred Schnieders (FLVW/Vorsitzender Fußballausschuss), Marianne Finke-Holtz (FLVW/Vorsitzende Frauenfußballausschuss), Holger Bellinghoff (FLVW/Vorsitzender Jugendausschuss), Andreas Thiemann (FVN/Vorsitzender Schiedsrichterausschuss), Thomas Küpper (FVM/Vorsitzender Satzungsausschuss) und die Beisitzer Manfred Abrahams (FVN) und Hans-Christian Olpen (FVM).

Der WDFV mit Sitz in Duisburg ist einer von fünf Regionalverbänden des Deutschen Fußball-Bundes (DFB). Der WDFV vertritt mit seinen drei Mitgliedsverbänden mehr als 1,7 Millionen Sportler in rund 4.500 Vereinen und ist der größte Fachsportverband in NRW. Im WDFV sind die drei Mitgliedsverbände Fußball-Verband Mittelrhein (FVM), Fußballverband Niederrhein (FVN) und Fußball- und Leichtathletik-Verband Westfalen (FLVW) vertreten.

Foto-Quelle: Westdeutscher Fußballverband

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