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Rot-Weiss Essen: WM-Held Helmut Rahn wäre 90 geworden

Der „Boss“ verstarb 2003 zwei Tage vor seinem 74. Geburtstag.
Der berühmteste Spieler in der Vereinsgeschichte des West-Regionalligisten Rot-Weiss Essen wäre an diesem Freitag (16. August) runde 90 Jahre geworden. Helmut „Boss“ Rahn (Foto), der mit RWE Deutscher Meister (1955) und DFB-Pokalsieger (1953) wurde sowie Deutschland 1954 mit zwei Toren im Finale gegen Ungarn (3:2) in Bern zum WM-Titel schoss, verstarb bereits im August 2003, exakt zwei Tage vor seinem 74. Geburtstag. Seit vielen Jahren steht auf dem Stadionvorplatz an der Hafenstraße ein Denkmal, das an den legendären Außenstürmer erinnert. Inzwischen lautet die Adresse auch offiziell „Helmut-Rahn-Platz“.

Der ehemalige Essener Stadtdirektor Christian Hülsmann, viele Jahre Vorsitzender der RWE-Aufsichtsrates und aktuell dem Traditionsverein als Mitglied des Wahlausschusses verbunden, erinnert sich an die Vereinslegende:

„Helmut Rahn war einer der besten Fußballer, den Deutschland je hervorgebracht hat. Wer ihn in erster Linie mit dem 3:2 in Bern 1954 in Verbindung bringt, unterschlägt dabei, dass er auch 1958 bei der WM in Schweden ein grandioses Turnier gespielt hat. Mit sechs Toren war er dort gemeinsam mit dem jungen Weltmeister Pelé zweitbester Torschütze hinter dem Franzosen Just Fontaine und wurde im selben Jahr bei der Wahl zu Europas Fußballer des Jahres ebenfalls Zweiter hinter dem Franzosen Raymond Kopa und vor Fontaine. Helmut Rahn gehörte seinerzeit – auf heute übertragen – in die Kategorie Messi und Ronaldo. Nicht nur bei Rot-Weiss Essen ist er bis heute unvergessen.“

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