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1. FC Köln: Wolf, Sauren und Sieger bilden neuen Vorstand

Markus Ritterbach und Toni Schumacher offiziell verabschiedet.
Werner Wolf (auf dem Foto in der Mitte), Eckhard Sauren und Jürgen Sieger (links) bilden den neuen Vorstand des Fußball-Bundesligisten 1. FC Köln. 2.119 Mitglieder stimmten mit Ja, 590 mit Nein und 100 enthielten sich. Enthaltungen werden im Ergebnis jedoch nicht berücksichtigt, so dass das Team mit 78,22 Prozent der Stimmen gewählt wurde.

Wolf sagte bei seiner Vorstellung: „Wir drei sind Dienende unseres Vereins. Wir sind kein Triumvirat und kein Dreigestirn, sondern wir wollen die Spitze eines Teams sein, das aus Mitarbeitern, Ehrenamtlern, Gremien und euch, den Mitgliedern, besteht.“ Sieger sagte, das Ziel sei es, den 1. FC Köln zu einem modernen Vorzeigeclub zu machen. Sauren, der auch Präsident des Kölner Galopprennvereins ist, nannte als sportliches Ziel, einen „Spitzenplatz unter den von Investoren unabhängigen Clubs einzunehmen“ und den FC personenunabhängig und langfristig in der Bundesliga zu etablieren.

Abschied vom bisherigen Vorstand

Die bisherigen FC-Vizepräsidenten Markus Ritterbach und Toni Schumacher wurden nach mehr als siebeneinhalb Jahren aus dem Amt verabschiedet. In ihren Jahresberichten blickten sie auf die erfolgreiche Bilanz dieser Zeit zurück, räumten aber auch Fehler ein. „Besonders hätten wir uns ein anderes Ende unserer Amtszeit gemeinsam mit Werner Spinner gewünscht“, sagte Ritterbach, der betonte: „Wir übergeben einen Club, der wirtschaftlich kerngesund, volksnah, familiär und beliebt ist.“ „Der FC ist für immer tief in meinem Herzen verankert“, sagte Ex-Nationaltorhüter Schumacher.

Stefan Müller-Römer, der an Stelle von Werner Spinner seit März den Vorstand komplettiert hatte, kehrt wieder in den Mitgliederrat zurück. Er bedankte sich bei den Mitgliedern und sagte: „Der FC gehört den Mitgliedern und das soll auch immer so bleiben.“

Foto-Quelle: 1. FC Köln

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