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Galopp Köln: Holt sich Scheich Mohammed auch „Preis von Europa“?

57. Auflage verspricht Hochspannung – Zwei Derbysieger sind dabei.


Mit dem 57. „Preis von Europa“ (Gesamtdotierung 155.000 Euro) steht am Sonntag auf der Galopprennbahn in Köln-Weidenpesch der Saison-Höhepunkt auf dem Programm. Dabei sind nach der Starterangabe zehn Spitzenpferde und die europäische Jockey-Elite im Aufgebot. Mit dem aktuellen Derbysieger Laccario (Eduardo Pedroza/Gütersloh) und der Spitzenstute Donjah (Lukas Delozier/Köln) erneuern zwei deutsche Hoffnungsträger ihr Duell aus dem Großen Preis von Baden, als sie die Plätze zwei und drei belegten (Foto).

Donjah wird vom Kölner Trainer-Aufsteiger Henk Grewe vorbereitet, dem aktuell alles zu gelingen scheint. „Ich denke, Donjah ist ein sehr besonderes Pferd und wie eine kleine Diva, die immer das macht, was sie will. Ihre Leistungen in Düsseldorf und in Baden-Baden waren schon ansprechend. Sie hat sich nach dem Rennen vor drei Wochen aber nochmal verbessern können. Das zu schlagende Pferd wird wohl Best Solution sein.“

Der aktuelle Champion-Trainer Markus Klug (Rath-Heumar) plant vor allem mit Weltstar (Maxim Pecheur/Lohmar), dem Derby-Triumphator aus dem Jahr 2018, den Coup im Preis von Europa. Aber auch Stallgefährte Colomano (Andrasch Starke/Langenfeld) könnte als gestandenes Grand Prix-Pferd ein Wort mitreden. Dass Klug mit der nachgenannten Stute Amorella (Martin Seidl/Köln) nun ein weiteres Eisen im Feuer hat, macht den Kölner Saisonhöhepunkt noch interessanter. Nicht zu unterschätzen sind auch Royal Youmzain mit Bauryzhan Murzabayev (Gütersloh) im Sattel und Bristano, dem Filip Minarik (Köln) anvertraut ist.

Wenn das weltumfassende Imperium von Stall Godolphin aus dem Besitz von Dubai-Herrscher Scheich Mohammed den hochdekorierten Best Solution unter Pat Cosgrave nach Köln schickt, ist die Frage nach dem Favoriten schnell beantwortet. Best Solution triumphierte 2018 bereits auf höchster Ebene in Baden-Baden und Berlin. Mit dem Engländer Communique (William Buick) und dem in Frankreich trainierten Aspetar (Jason Watson) kommen weitere ausländische Gäste im Kölner Grand Prix an den Start. Vor allem in Aspetar und Best Solution sehen viele Experten echte Prüfsteine für die deutschen Asse.

Ein weiterer sportlicher Höhepunkt an diesem zehn Prüfungen umfassenden größten Renntag des Jahres ist auch der Preis des Casino Baden-Baden, ein mit 25.000 Euro dotiertes Rennen. Die Ittlingerin Liberty London (Marco Casamento/Köln) für Trainer Hans-Jürgen Gröschel (Hannover-Isernhagen) und die Französin Wishfully (Mickael Barzalona) für Godolphin unter der Regie von Trainer Henri-Alex Pantall sind hier chancenreiche Kandidatinnen.

Zwei Viererwetten und eine Premium-Dreierwette locken

Zusätzliche Attraktionen warten am Sonntag auf die Wetter in Form von zwei Viererwetten. Im Preis des Casino Baden-Baden (Kölner Stutenpreis, 3. Rennen, 15.05 Uhr) geht es um 10.000 Euro und im Preis des Porsche 992 (5. Rennen, 16.10 Uhr) lockt eine garantierte Gewinnausschüttung von 12.000 Euro. Spannend wird es dann noch einmal im 57. Preis von Europa (7. Rennen, 17.10 Uhr), wo es in einer Premium-Dreierwette ebenfalls 10.000 Euro zu gewinnen gibt.

Passend zum größten Rennen des Jahres hebt sich auch das Rahmenprogramm rund um den 57. Preis von Europa noch etwas von einem normalen Renntag ab. Sportmoderatorin und Sängerin Ruth Hofmann, die man unter anderem regelmäßig sonntags in der Fußball-Talkrunde „Doppelpass“ auf Sport1 als Co-Moderatorin bewundern kann, kommt zum Renntag und performt im Anschluss an die Entscheidung im Preis von Europa und während der Siegerehrung. Ruth Hofmann hat neben ihrem Show-Talent noch als Singer/Songwriter einiges zu bieten und freut sich, erstmals im Weidenpescher Park ihren Song „Highlight“ live singen zu dürfen.

Auch für die gesamte Familie wird einiges geboten. Im beliebten Rennbahn-Kinderland bietet der Rennverein Ponyreiten, eine Riesenrutsche, Hufeisenwerfen, Fußball-Darts, eine Autogrammstunde mit Maskottchen Galoppi und vieles mehr. Neu im Weidenpescher Park sind sommerliche Trendsportarten, wie Tischtennis oder Cornhole, die kostenlos auf der großen Besucherwiese ausprobiert werden können. Ein besonderes Highlight ist wieder das Hüpfpony-Rennen aus der Startmaschine auf dem Geläuf für die rennsportbegeisterten Besucher zwischen sechs und zehn Jahren, bei dem der oder die schnellste Hüpfponyreiterin gesucht wird.

Foto-Quelle: Marc Rühl/Kölner Rennverein

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