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Jakob Golz: Auf den Spuren von Papa Richard

21-jähriger Torhüter will sich bei Rot-Weiss Essen durchsetzen.
Wie der Vater, so der Sohn: Gut elf Jahre nach dem Karriereende des 51 Jahre alten, langjährigen Bundesligatorhüters Richard Golz hat sein Sohn Jakob einen ähnlichen Weg eingeschlagen. Beim Traditionsverein Rot-Weiss Essen in der Regionalliga West hat sich der 21 Jahre alte Golz junior einen Stammplatz im Kasten erkämpft. Im FUSSBALL.DE-Interview spricht Jakob Golz mit MSPW-Redaktionsleiter Ralf Debat über Vater, Familie, Macken und Ziele.

FUSSBALL.DE: Wie groß ist der familiäre Schatten, wenn der Vater mehr als 450 Bundesligaspiele auf der gleichen Position bestritten hat, Herr Golz?
Jakob Golz:
Ich kenne das jetzt schon ein paar Jahre, mache mir darüber keine großen Gedanken und setze mich dadurch auch nicht zusätzlich unter Druck. Ich sehe es positiv. Grundsätzlich kann ich ja nur davon profitieren, dass mein Vater ein so guter Torhüter war.

Beim HSV und beim SC Freiburg hat er jeweils eine Ära geprägt. Können Sie sich noch an Erlebnisse aus seiner Profikarriere erinnern?
Golz:
Schon ein wenig. Die ersten acht Jahre meines Lebens hat unsere Familie in Freiburg verbracht, da war ich auch schon häufiger im Stadion dabei. Noch mehr in Erinnerung ist mir seine letzte Spielerstation in Hannover, auch wenn er dort nicht mehr Stammtorwart war.

Wollten Sie denn auch unbedingt Torhüter werden?
Golz:
Nicht unbedingt. Früher habe ich auch verschiedene Positionen auf dem Feld gespielt, unter anderem Stürmer. Selbst bei der U 17 des HSV bin ich noch in einigen Test- oder Pokalspielen als Feldspieler zum Einsatz gekommen. Grundsätzlich hatte sich mein Wechsel ins Tor eher zufällig ergeben. Zu meiner Jugendzeit bei Eintracht Norderstedt war unser Torhüter verletzt. Ich habe es dann mal probiert – und es hat offenbar ganz gut geklappt. (lacht)

Wie genau beobachtet Vater Richard jetzt Ihre Karriere?
Golz:
Er ist bei vielen Spielen selbst vor Ort. Anschließend sprechen wir genau durch, was ihm gut gefallen hat und wo ich mich weiter verbessern kann. Er gibt mir viele Tipps und Hinweise. Er hat ja auch schon viele Jahre als Torwarttrainer gearbeitet.

Das komplette Interview lesen Sie auf FUSSBALL.DE.

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