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GE: Gerrits-Traber Great Gatsby As greift in der „März-Meile“ an

Fünfjähriger Hengst meldet sich am Sonntag aus der Winterpause zurück.
Schnelligkeit ist Trumpf, wenn am Sonntagnachmittag (Veranstaltungsbeginn um 14.15 Uhr) auf der Trabrennbahn in Gelsenkirchen der Startschuss zur „März-Meile“ ertönt. Sechs Teilnehmer treten  über die kurze Distanz von 1.609 Metern gegeneinander an und kämpfen um die höchste Dotation eines Neun-Rennen-Programms von insgesamt 3.100 Euro.

Besondere Aufmerksamkeit verdient der Abano As-Sohn Great Gatsby As, und das nur in zweiter Linie wegen seines schillernden Namens, der unweigerlich an den großartigen Roman von Francis Scott Fitzgerald und dessen zahlreiche Verfilmungen erinnert. Der von Erwin Bot in den Niederlanden für die „Gerrits Trading GmbH“ vorbereitete Hengst zählt zur Elite seiner Generation in Deutschland, wo er 2018 unter anderem den Derby-Trostlauf und das Hamburger „Lord Pit-Rennen“ für sich entschied.

Im letzten Jahr versuchte sich Great Gatsby As dann zunächst in Frankreich, wo ihm einige gute Platzierungen gelangen, um später in sein Geburtsland zurückzukehren und seine Position innerhalb des Jahrgangs mit einem Ehrenplatz im „Auktionsrennen für Vierjährige“ und Rang fünf in der „Züchter-Krone“ (Breeders Crown) zu festigen. Das folgende Engagement im „Großen Preis von Deutschland“ war dann zwar nicht  von Erfolg gekrönt, aber dennoch der gebührende Abschluss einer starken Saison, an deren Ende zwar kein einziger Sieg stand, jedoch immerhin über 30.000 Euro auf das Gewinnkonto gewandert waren.

Am Sonntag beendet der inzwischen Fünfjährige nun seine Winterpause und strebt nach dem dritten Rang beim Gelsentrab-Debüt seinen ersten Volltreffer in der Feldmark an. In der Hand des Trainers bekommt er es dabei mit dem doppelt so alten Amiral de Retz (Jochen Holzschuh/Dülmen) zu tun, der beim Comeback vor zweieinhalb Wochen ein starkes Finish bot und sich auch auf der Kurzstrecke schon profiliert hat. An der Distanz mehr Gefallen finden könnte aber Orkan von Haithabu (Jan Thijs de Jong/NL), der sich bereits Anfang Januar über die Meile wacker schlug und sich eine beachtliche persönliche Bestzeit von 1:13,5 Minuten für den durchschnittlichen Kilometer holte. Everest Vedaquais (Roland Hülskath/Krefeld) darf in dieser Gesellschaft ebenfalls nicht unterschätzt werden.

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