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Schalke 04: Schwere Beckenprellung bei Kabak festgestellt

Genaue Ausfallzeit des Innenverteidigers steht noch nicht fest.
Die Negativserie des Fußball-Bundesligisten FC Schalke 04 reißt nicht ab. Beim 1. FC Köln mussten sich die „Königsblauen“ am Samstagabend 0:3 (0:2) geschlagen geben und blieben zum sechsten Mal in Serie in einem Ligaspiel sieglos.

Neben Kapitän Omar Mascarell, für den die Saison nach einem Sehnenabriss im Adduktorenbereich vorzeitig beendet ist, und Nationalspieler Suat Serdar (Anbruch eines Zehs) droht nun auch Innenverteidiger Ozan Kabak (Foto) eine Zwangspause. Der 19-Jährige kam nach einem Kopfballduell mit FC-Stürmer Jhon Cordoba unglücklich auf dem Rücken auf, musste ausgewechselt und in ein Krankenhaus gefahren werden. Dort stellte sich die Verletzung als schwere Beckenprellung heraus. Wie lange Kabak pausieren muss, ist noch unklar.

Die „Königsblauen“ haben in dieser Woche zwei knifflige Aufgaben vor der Brust. Am Dienstag gastiert der FC Bayern München um 20.45 Uhr im Viertelfinale des DFB-Pokals in der Schalker Arena. Vier Tage später kommt es am Samstag in der Bundesliga ab 15.30 Uhr zum Duell mit der TSG 1899 Hoffenheim.

Die Stimmen von der Schalker Homepage:

S04-Cheftrainer David Wagner: „Das Spiel hat mit dem frühen Gegentor und der Verletzung von Ozan Kabak sehr unglücklich begonnen. Das hat uns beeinflusst. Bereits vor dem Spiel sind Suat Serdar und Omar Mascarell ausgefallen. Da ist es verständlich, dass die Automatismen nicht mehr so vorhanden sind wie vor einiger Zeit. Die Schwierigkeiten, die wir aktuell haben, sind nicht von der Hand zu weisen. Wir müssen uns jetzt in die nächsten Spiele reinbeißen, auch wenn das nicht einfach wird. Die Situattion ist so wie sie ist – und wir nehmen sie an.“

Vize-Kapitän Bastian Oczipka: „Momentan schaffen wir es nicht, die vielen Ausfälle zu kompensieren. Wir stecken derzeit in einer schweren Phase, dürfen die Köpfe aber nicht hängen lassen. Es liegt an uns, im Training das Selbstvertrauen zurückzuholen.“

Offensivspieler Alessandro Schöpf: „Wir tun uns momentan schwer, Chancen herauszuspielen. Im vorderen Drittel fehlt uns derzeit die Konsequenz. Daran müssen und werden wir im Training arbeiten. Aus der Situation kommen wir nur gemeinsam raus.“

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