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Stadionfrage: SC Verl muss um Drittliga-Zulassung kämpfen

Tabellenzweiter muss bis zum 30. Juni Bedingungen erfüllen.
West-Regionalligist SC Verl muss um die Zulassung zur 3. Liga kämpfen. „Wir haben Post vom DFB bekommen, müssen bis zum 30. Juni einige Bedingungen erfüllen“, bestätigt SCV-Präsident Raimund Bertels (Foto) gegenüber MSPW. „Wir sind aber sehr zuversichtlich, dass wir das hinbekommen werden.“

Knackpunkt ist das Verler Stadion an der Poststraße, das nur für 5.000 Zuschauer zugelassen ist. In der 3. Liga ist allerdings ein Fassungsvermögen von mindestens 10.001 Plätzen vorgeschrieben. Als mögliche Ausweichsstadien hatten sich die Ostwestfalen unter anderem mit der Spielstätte des Zweitligisten Arminia Bielefeld und des Erstligisten SC Paderborn 07 beschäftigt. „Die Kosten sind für uns aber zu hoch“, sagt Bertels. Der 52-Jährige favorisiert als Spielstätte das Heidewaldstadion des Westfalen-Oberligisten FC Gütersloh (11.000 Plätze). Dort sollte eigentlich schon vor einigen Wochen eine DFB-Delegation darüber befinden, unter welchen Voraussetzungen das Stadion drittliga-tauglich gemacht werden kann. Die Corona-Krise kam jedoch dazwischen.

Rot-Weiss Essen: „Zulassung für 3. Liga unproblematisch“

Besser sieht es – zumindest beim Zulassungsverfahren – für den Verler Konkurrenten und Verfolger Rot-Weiss Essen aus. Dem Traditionsklub wurde vom DFB mitgeteilt, dass der Verein die technischen, organisatorischen und wirtschaftlichen Rahmenbedingungen für die Zulassung zur Drittligasaison 2020/2021 erfülle.

„Wir haben unsere Hausaufgaben gemacht und alles dafür getan, die Zulassungskriterien des DFB abseits des Platzes zu erfüllen. Nun haben wir die Bestätigung, dass wir die Zulassungskriterien erfüllen. Einige wenige eher formale Auflagen, die wir in den kommenden Monaten erfüllen müssen, sind unproblematisch umsetzbar“, erkärt RWE-Vorstandsvorsitzender Marcus Uhlig.

Auch Rot-Weiß Oberhausen durfte sich über „grünes Licht“ aus Frankfurt freuen. Unter Berücksichtigung gewisser Auflagen, die vorrangig das Stadion Niederrhein betreffen, wäre der Verein von der Lindnerstraße demnach theoretisch in der Lage, in der Saison 2020/21 am Spielbetrieb der 3. Liga teilzunehmen.

„Die Auflagen sind absolut human. Wir sind zuversichtlich, dass wir diese gemeinsam mit der Stadt und der OGM umgesetzt bekommen. Sollten wir in die Aufstiegsverlosung geraten, wollen wir unsere Hausaufgaben gemacht haben“, sagt RWO-Vorstand Hajo Sommers.

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