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Galopp Dortmund: Wismar im Auktionsrennen nicht zu stoppen

Zweijährige Stute gewinnt das mit 52.000 Euro dotierte Hauptrennen.


Die zweijährige Stute Wismar hat am Samstag auf der Galopprennbahn in Dortmund-Wambel das mit 52.000 Euro dotierte BBAG Auktionsrennen gewonnen – das Highlight zum Abschluss der Grasbahn-Saison in Dortmund. Ende Oktober beginnt dann bereits die Wintersaison auf der Sandbahn. Wegen der Corona-Auflagen waren nur 300 Zuschauer zugelassen.

Das Hauptrennen über 1.600 Meter, das als „Johanna und Hugo Körver Gedächtnisrennen“ firmierte, sah neun Youngster am Start. Am Ende hatte Wismar aus dem Gestüt Park Wiedingen von Helmut von Finck (München) die Nase vorne und zwar sicher mit einer dreiviertel Länge vor der favorisierten Viadena. Dritte wurde Elegie vor Diana. „Beim letzten Mal war sie noch sehr grün, jetzt war sie schon wie ein Profi unterwegs“, lobte Siegreiter Lukas Delozier die 42:10-Chance. Trainer Peter Schiergen (Köln) betonte: „Den ersten Start in Dortmund vor ein paar Wochen hat sie noch gebraucht, jetzt hat sie sich schön gesteigert.“ Der Lohn der Mühen: 25.000 Euro Siegprämie.

Charlie’s Dreamer gewinnt Dortmunder Super-Sprint-Serie

Zum Auftakt des Renntags wurde die Dortmunder Super-Sprint-Serie entschieden. Diese Rennen über 800 Meter sind in Deutschland einmalig, die Pferde müssen extrem schnell auf den Beinen sein. Es siegte die schon sechs Jahre alte Stute Charlie’s Dreamer für den Stall Dreamer vor Awarded und Bolt Phantom. Im Sattel der 40:10-Siegerin saß Jockey Miguel Lopez (Düsseldorf). „Charlie mag die Dortmunder Bahn und diese Spezialdistanz“, so Trainer Philipp Berg. „Sie ist ein wirklich dankbares Pferd, denn sie hat sogar auf unpassendem Boden gewonnen.“

Charlie’s Dreamer holte sich auch die Gesamtwertung der Sprintserie. So kamen zum Siegpreis von 1.500 Euro noch ein Bonus von 500 Euro für den Besitzer hinzu, der Trainer durfte sich über zusätzliche 400 Euro und der Jockey immerhin noch über 300 Euro freuen.

Nicht getroffen wurde die Viererwette mit einer Garantie-Auszahlung von 20.000 Euro in einem 2.000 Meter-Handicap. Die Reihenfolge Dervonotti (106:10, Stefanie Koyuncu, Krefeld) vor Vernatsch, Blida und Near Dam hatte kein Wetter richtig vorhergesagt. Die Dreierwette bezahlte schon 80.077:10 Euro.

Foto-Quelle: Marc Ruehl/DRV

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