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Wuppertaler SV: Offensiv-Verstärkung wird noch gesucht

Gegen Lippstadt saßen nur vier Feldspieler auf der Ersatzbank.
Der Wuppertaler SV scheint im Jahr 2021 Abstiegskampf zu können: Nach dem 1:0 bei Rot Weiss Ahlen legte die Mannschaft des neuen Trainers Björn Mehnert (auf dem Foto rechts) mit dem 3:1 gegen den SV Lippstadt 08 gegen einen weiteren direkten Konkurrenten um den Klassenverbleib die volle Punktausbeute nach.

Einmal mehr legten die Winter-Zugänge den Grundstein für den Erfolg: Lars Bender (zuvor Fortuna Köln/26.) und Ahlen-Torschütze Burak Gencal (Bonner SC/87.) trafen, bevor Kevin Rodrigues Pires (90.+1) per Foulelfmeter den Schlusspunkt setzte. Den zwischenzeitlichen Ausgleich für die Gäste hatte Gerrit Kaiser (75.) markiert. Der erst in der Winterpause vom WSV nach Lippstadt zurückgekehrte Viktor Maier kam als Teil der Wechselvereinigung nicht für seinen neuen Verein zum Einsatz.

„Ich würde lügen, wenn ich sage, dass ich nach dem 1:1 nicht kurz die Sorge gehabt hätte, dass das Spiel kippen könnte“, sagt Mehnert im Gespräch mit dem kicker und MSPW. „Die Partie stand für kurze Zeit auf Messers Schneide. Wir haben aber auf einem tiefen und schwer bespielbaren Platz die Zweikämpfe angenommen und auch bei den zweiten Bällen Präsenz gezeigt.“ Da der Rasen im Stadion am Zoo nicht bespielbar war, wich der WSV auf den rund acht Kilometer entfernten Sportplatz Uellendahl aus. „Durch den Schneefall am Wochenende müssen wir abwarten, wie sich der Platz bis zum Nachholspiel am Mittwoch gegen Alemannia Aachen entwickelt“, meint der 44-Jährige.

Bis zum Aachen-Spiel könnte auch im personellen Bereich beim Wuppertaler SV etwas passieren. „Gegen Lippstadt hatten wir verletzungsbedingt inklusive unseres U 19-Spielers Niklas Fensky nur vier Feldspieler auf der Bank“, so Mehnert. „Daher halten wir Augen und Ohren offen, um im Offensivbereich noch einmal nachlegen zu können. Die bisherigen Transfers zeigen aber schon, dass wir die richtigen Ideen hatten.“ So gefielen neben den Torschützen Bender und Gencal auch erneut Torhüter Sebastian Patzler (von Viktoria Köln), Innenverteidiger Christopher Schorch (1. FC Saarbrücken) und Moritz Römling (VfL Bochum), der diesmal auf der linken Abwehrseite einsprang.

Durch den Erfolg des VfB Homberg gegen die U 23 von Fortuna Düsseldorf (3:1) hat sich am Abstand zur Abstiegszone vor der Nachholpartie nichts geändert. „Wir tun gut daran, mit beiden Beinen auf dem Boden zu bleiben“, betont Björn Mehnert. „Mit der Alemannia kommt ein sehr gut besetztes Regionalliga-Team auf uns zu. Die beiden Siege im neuen Jahr waren aber ohne Zweifel gut für den Kopf.“

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