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Wuppertaler SV im Winter: Eine Absage nach der anderen

Auch Mittwoch-Spiel gegen Alemannia Aachen fällt aus.
Die Serie der Spielausfälle hat sich für den Wuppertaler SV noch weiter verlängert. Nachdem zuletzt schon innerhalb nur 14 Tagen die Begegnungen der Bergischen gegen Fortuna Köln, bei der U 23 von Fortuna Düsseldorf (zweimal) und beim SC Preußen Münster den winterlichen Witterungsbedingungen zum Opfer gefallen waren, kann auch das für Mittwoch, 18 Uhr, angesetzte Traditionsduell mit Alemannia Aachen nicht stattfinden.

Am heutigen Montagvormittag erklärte eine Platzkommission den Rasen für unbespielbar. Das Stadion am Zoo ist nach wie vor eingeschneit. Ein Umzug auf einen Kunstrasenplatz ist nicht möglich, weil die Polizei die Partie gegen die Alemannia auch ohne Zuschauer als „Sicherheitsspiel“ einstuft. Jetzt hoffen die WSV-Verantwortlichen, dass mit steigenden Temperaturen zumindest das folgende Heimspiel gegen die U 23 von Borussia Mönchengladbach (Samstag, 14 Uhr) nicht auch noch abgesagt werden muss.

Für das Team des neuen WSV-Trainers Björn Mehnert wird es darum gehen, trotz der unfreiwilligen Zwangspause von dann schon vier Wochen seit dem letzten Ligaspiel möglichst schnell an die beiden Auftakterfolge 2021 bei Rot Weiss Ahlen (1:0) und gegen den SV Lippstadt 08 (3:1) anzuknüpfen, um die Grundlage für den Klassenverbleib zu schaffen. „Die beiden Spiele haben gezeigt, dass wir auf dem richtigen Weg sind und dass die Atmosphäre im Team stimmt“, sagt der Sportliche Leiter Stephan Küsters (Foto) im kicker– und MSPW-Gespräch: „Dennoch muss uns klar sein, dass es eine enge Kiste bleiben wird.“

Personell kann Mehnert nicht auf seine Bestbesetzung zurückgreifen. Offensivspieler Kevin Hagemann (30), Rückkehrer aus Düsseldorf, wird wegen eines Muskelfaserrisses in der Bauchmuskulatur noch einige Wochen benötigen, bis er zur Verfügung steht. Die Mittelfeldspieler Daniel Grebe (33) und Lars Holtkamp (19) hat es jeweils am Innenband erwischt. Vor allem für Holtkamp, Leihgabe des Zweitligisten VfL Bochum, ist die Verletzung bitter, hatte er doch gerade erst einen Muskelfaserriss auskuriert. Auf sein Debüt für den Wuppertaler SV muss er deshalb weiter warten.

Noch bis zum Saisonende beim WSV unter Vertrag stehen die Mittelfeldspieler Tim Wendel (32) und Yannick Geisler (26), spielen aber in den sportlichen Planungen keine Rolle mehr und sind weiterhin freigestellt. Nachdem es im Winter nicht mit einem Transfer geklappt hatte, werden sie sich erst zur neuen Saison anderen Vereinen anschließen. Bei Geisler steht der künftige Klub mit der SSVg Velbert bereits fest.

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