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DFB-Vizepräsident Dr. Rainer Koch ins UEFA-Exekutivkomitee gewählt

Schalkes langjähriger Finanzvorstand Peter Peters rückt in FIFA-Rat.
Beim 45. außerordentlichen Kongress der Europäischen Fußball-Union (UEFA) im schweizerischen Montreux sind zwei Vertreter des Deutschen Fußball-Bundes (DFB) gewählt worden. Dr. Rainer Koch (Foto oben), 1. Vizepräsident für Amateure, gelang die Wiederwahl ins UEFA-Exekutivkomitee, dem er seit 3. März 2020 angehört. Peter Peters, 1. Vizepräsident als stellvertretender Sprecher des DFL-Präsidiums, ist erstmals als einer der europäischen Vertreter in den Rat des Weltverbandes FIFA eingezogen.

„Ich freue mich sehr, dass der deutsche Fußball wieder in den beiden wichtigsten Gremien des internationalen Fußballs vertreten ist“, sagte DFB-Präsident Fritz Keller. „Es ist elementar wichtig, dass unsere Stimme dort angesichts der zahlreichen aktuellen Herausforderungen, vor denen der Fußball steht, gehört wird. Mit Peter Peters und Rainer Koch haben wir die optimale Aufstellung gefunden, und ich bin sehr stolz, dass die UEFA-Delegierten unseren Wahlvorschlägen mit so deutlicher Mehrheit gefolgt sind. Ich habe immer betont, dass ich mein Amt nicht als One-Man-Show begreife. Aber selbstverständlich vertrete auch ich als DFB-Präsident den deutschen Fußball weiterhin international. Damit sind wir als größter Einzelsportverband der Welt gut repräsentiert.“

Koch: „Mein Platz als Vermittler zwischen Profi- und Amateurfußball“

Rainer Koch erklärte: „Ich freue mich sehr über die Wiederwahl in das UEFA-Exekutivkomitee und bedanke mich für den neuerlichen Vertrauensbeweis. Ich sehe das Amt auch weiter als Verpflichtung, mich in den kommenden vier Jahren in enger Abstimmung mit unserem DFB-Präsidenten Fritz Keller und Peter Peters als Mitglied im FIFA-Rat dafür einzusetzen, die völlig unterschiedlich gelagerten Interessen und Belange der Klubs, Ligen, nationalen Verbände und der Fans bestmöglich in Einklang und Ausgleich zu bringen. Mein Platz als Vermittler zwischen Profi- und Amateurfußball ist im Anstoßkreis. Von hier aus gilt es, Impulse zu geben für den Amateur-, Frauen- und Jugendfußball, die gerade bei den komplexen Aufgabenstellungen oftmals von der Öffentlichkeit nicht oder allenfalls nur am Rande wahrgenommen werden – und dabei auch ganz bewusst den kleineren Verbänden eine Stimme zu verleihen. Klar ist: Solidarität zwischen kleinen und großen Verbänden, zwischen Amateuren und Profis, Frauen und Männern, ist die Basis für die Einheit des europäischen Fußballs und seiner Anhänger. Der Wahrnehmung der ins Maßlose abzudriften erscheinenden Entwicklung gilt es bodenständig zu entgegnen. Es gibt schließlich nur einen Fußball – und der ist für alle gleichermaßen da. Dafür werde ich entschieden kämpfen. Ich unterstütze deshalb zu 100 Prozent die Position der UEFA gegen die Gründung einer europäischen Super League durch einige wenige, ausschließlich egoistische Interessen verfolgende europäische Großklubs außerhalb der UEFA.“


Der langjährige Schalker Finanzvorstand Peter Peters (Foto) sagte: „Die Wahl in den FIFA-Rat bedeutet für mich Freude über das Vertrauen der UEFA-Delegierten – und zugleich Ansporn mit Blick auf die anstehenden Aufgaben. Mein Ziel ist es, die deutschen und die europäischen Interessen bestmöglich zu vertreten. Ich möchte meinen Beitrag dazu leisten, dass der Fußball für Frauen und Männer die populärste Sportart der Welt bleibt und auf aktuell unzweifelhaft bestehende Herausforderungen die richtigen Antworten gibt. Basis dafür ist ein konstruktives Miteinander von National- und Kontinentalverbänden sowie professionellen Ligen und der FIFA im Sinne der Einheit unseres Sports. Innerhalb des DFB wird es eine enge Abstimmung mit Präsident Fritz Keller und Rainer Koch als Mitglied im Exekutivkomitee der UEFA geben.“

Außerdem wurde Karl-Heinz Rummenigge, der Vorstandsvorsitzende des FC Bayern München, als einer von zwei Vertretern der Klubvereinigung ECA ins UEFA-Exekutivkomitee gewählt. Seine Amtszeit dauert drei Jahre, die von Koch und Peters jeweils vier Jahre.

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