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Galopp Dortmund: Klaus Allofs setzt auf „Oldie“ Potemkin

Bereits zehnjähriger Wallach greift am Himmelfahrts-Tag in Wambel an.
Mit einem interessanten Wettangebot und einem stark besetzten sportlichen Hauptereignis startet der Dortmunder Rennverein am traditionellen Christi-Himmelfahrt-Renntag (Donnerstag, 13. Mai) in die Grasbahnsaison 2021 auf der Galopprennbahn im Stadtteil Wambel.

„Wegen der Corona-Pandemie sind leider noch immer keine Zuschauer zugelassen, aber wir bieten den Zuschauern an den Bildschirmen zu Hause attraktive Leistungsprüfungen und Wettchancen“, teilt der Rennverein mit. Der erste Start der insgesamt acht Rennen erfolgt um 13.30 Uhr.

Sportlicher Höhepunkt ist das „Dortmunder Grand Prix Trial“ (5. Rennen/Start gegen 15.30 Uhr), ein mit 15.000 Euro dotiertes Rennen über 1.750 Meter. Angeführt wird das achtköpfige Feld von Potemkin (Foto) aus dem Besitz von Ex-Fußball-Nationalspieler Klaus Allofs (aktuell Vorstandsmitglied beim Zweitligisten Fortuna Düsseldorf) und der Stiftung Gestüt Fährhof (Sottrum). Der Wallach ist mit seinen zehn Jahren das beste Beispiel für die Härte und Ausdauer deutscher Vollblüter. Noch im Vorjahr wurde er in Wambel Zweiter auf hohem Niveau und gewann in Italien sogar ein Rennen der höchsten Kategorie.

Zu den Gegnern des von Simon Stokes trainierten Potemkin zählen vor allem der mehrfache Sieger Wonnemond (Trainer Sascha Smrczek/Düsseldorf) sowie Zavaro, frischer Gewinner der Düsseldorfer „Frühjahrs-Meile“, aus dem Quartier von Trainer-Champion Henk Grewe (Köln).

Garantiesummen in Dreier- und Viererwette

14 Pferde treten im „Preis der Viererwette“ (7. Rennen/16.40 Uhr) über 2.000 Meter an. Der Dortmunder Rennverein garantiert die Viererwette mit einer Gewinnauszahlung von mindestens 25.000 Euro. Darin enthalten ist ein Jackpot in Höhe von 8.000 Euro. Eine garantierte Gewinnausschüttung gibt es auch im „Preis des Sparkassen-Renntags 2022“ (4. Rennen/15 Uhr). In dieser Prüfung mit neun Startern ist die Dreierwette mit 10.000 Euro inklusive eines Jackpots von 2.241 Euro garantiert.

Zum Auftakt (1. Rennen/13.30 Uhr) gibt es wieder einen Supersprint über extrem kurze 800 Meter, der als Verkaufsrennen ausgeschrieben ist. Favorit im Fünferfeld dürfte der von Mario Hofer (Krefeld) für den Düsseldorfer Guido Schmitt trainierte Gamgoom trotz hoher Gewichtsvorgaben werden. Der inzwischen Zehnjährige hat in Wambel im September über diese Distanz gewonnen und ging in seiner langen Karriere bereits 21 Mal (!) als Sieger vom Geläuf.

Eine Prüfung mit viel Zukunftspotential ist eine Prüfung für dreijährige Pferde über 2.400 Meter. In dem Achterfeld sind mit Loft (Andreas Wöhler/Gütersloh), Nordstrand (Markus Klug/Köln-Heumar) und Nacido (Yasmin Almenräder/Mülheim) drei Pferde dabei, die noch eine Nennung für das Deutsche Galopper-Derby Anfang Juli in Hamburg-Horn besitzen. Und mit Normfliegerin (Peter Schiergen/Köln) läuft eine Stute, die für den „Henkel-Preis der Diana“ (Deutsches Stuten-Derby) Anfang August in Düsseldorf genannt ist.

Foto-Quelle: Marc Rühl/DRV

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