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SC Preußen Münster: Justin Möbius wechselt zum BFC Dynamo

Auch Christian Beck schließt sich dem Nordost-Regionalligisten an.
Nordost-Regionalligist und DFB-Pokal-Teilnehmer BFC Dynamo sorgt mit einem Transfer-Coup für Aufsehen. Nach achteinhalb Jahren beim aktuellen Drittligisten 1. FC Magdeburg wechselt Christian Beck zum früheren DDR-Rekordmeister. Insgesamt 303 Partien absolvierte der 33-jährige Mittelstürmer für die Bördestädter, erzielte dabei bemerkenswerte 131 Treffer und legte 53 weitere Tore auf. Dreimal konnte er sich mit die Torjägerkrone sichern (2013/2014 und 2014/2015 in der Regionalliga Nordost, 2016/2017 in der 3. Liga).

Schon früh konnte der 1,96 Meter große Angreifer seine Torjägerqualitäten unter Beweis stellen. In der A-Junioren-Bundesliga erzielte er für seinen Heimatverein, den FC Rot-Weiß Erfurt, in 50 Partien insgesamt 30 Tore. In der Saison 2006/2007 traf er dabei fast nach Belieben (25 Einsätze/24 Tore) und empfahl sich so für Einsätze in der Regionalliga Nord und in der NOFV-Oberliga Süd. Es folgten die Stationen beim Halleschen FC, beim Torgelower SV Greif und beim VfB Germania Halberstadt, ehe sich „Beckus“ im Januar 2013 dem 1. FC Magdeburg anschloss.

Beim FCM feierte Beck seine bisher größten Erfolge: Meister der 3. Liga (2017/2018), fünfmal Landespokalsieger von Sachsen-Anhalt (2013, 2014, 2017, 2018 und 2021), Meister der Regionalliga Nordost (2015). Während seiner sportlichen Vita war er schon in der 2. Bundesliga (31 Spiele/zehn Tore), in der 3. Liga (176 Spiele/62 Tore), in der Regionalliga Nordost (74 Spiele/51 Tore) und der früheren Regionalliga Nord (76 Spiele/17 Tore) am Ball. Nachdem sein Vertrag in Magdeburg nicht mehr verlängert worden war, schließlich sich Christian Beck jetzt dem BFC Dynamo an.

Dort wird er unter anderem auf Justin Möbius (24) treffen, der vom West-Regionalligisten SC Preußen Münster zum BFC zurückkehrt. Im Sportforum waren dem gebürtigen Berliner einst die technischen Grundlagen und der Spaß am Fußball vermittelt worden. Über Tennis Borussia Berlin kam er schließlich in das Nachwuchsleistungszentrum des VfL Wolfsburg, für den er unter anderem zu fünf Einsätzen in der UEFA Youth League kam. Zur Saison 2016/2017 schaffte der Mittelfeld-Allrounder den Sprung ins U 23-Team der Niedersachsen (Regionalliga Nord) und avancierte zum Stammspieler. Nur ein halbes Jahr später machte Justin Möbius erneut auf sich aufmerksam, als er im Dezember 2016 in der Allianz-Arena sein Bundesligadebüt (0:5 beim FC Bayern München) gab.

Zur Saison 2018/2019 verließ der ehemalige U 20-Nationalspieler die Autostadt und wechselte zum ambitionierten Drittligisten Karlsruher SC. Mit den Badenern gelang die umjubelte Rückkehr in die 2. Bundesliga und der Gewinn des Landespokals. Nach zwei erfolgreichen Jahren beim KSC schloss er sich dem SC Preußen Münster (Regionalliga West) an. In der abgelaufenen Saison absolvierte er 18 Partien für die Westfalen.

Foto-Quelle: SC Preußen Münster

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