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Wuppertaler SV: Debüt für Backszat – Ersatz für Schorch gesucht

Trainer Mehnert kann sich auch Verstärkung für den Flügel noch vorstellen.
Knapp zwei Wochen vor dem Höhepunkt im DFB-Pokal gegen den Bundesligisten VfL Bochum (Samstag, 7. August, 15.30 Uhr) nähert sich für den Wuppertaler SV die Saisonvorbereitung ihrer intensivsten Phase. Ab dem heutigen Montag arbeitet Cheftrainer Björn Mehnert (44) mit seinem Team für eine Woche im Trainingslager im sauerländischen Willingen am Feinschliff. Auf dem Programm stehen dabei auch zwei anspruchsvolle Testspiele beim Südwest-Regionalligisten FC Gießen (Mittwoch, 18 Uhr) sowie gegen den 1. FC Kaan-Marienborn aus der Oberliga Westfalen (Samstag, 15 Uhr), in denen sich die WSV-Startformation für den Pokal-Hit herauskristallisieren dürfte.

Beim jüngsten 1:0 (1:0) gegen den Niederrhein-Oberligisten Ratingen 04/19 (Torschütze Kevin Hagemann/25.) wechselte Mehnert („Vor allem an der Abstimmung und der Effektivität müssen wir arbeiten.“) noch munter durch, setzte 21 Spieler ein und verzichtete auf den etatmäßigen Stammtorhüter Sebastian Patzler, um dessen Vertretern Michele Cordi und Payam Safarpour-Malekabad ein wenig Wettkampfpraxis zu vermitteln.

Erstmals zum Einsatz kam in der zweiten Halbzeit Mittelfeldspieler Felix Backszat (Foto, 31/zuletzt Rot-Weiss Essen), der vor wenigen Tagen einen Ein-Jahres-Vertrag im Bergischen Land unterschrieben hatte. Sein Trainer hält große Stücke auf den dreimaligen Regionalliga West-Meister (zweimal mit Viktoria Köln, einmal mit dem SV Rödinghausen), der sich zuletzt an der Hafenstraße nicht durchsetzen konnte (20 Einsätze, aber nur siebenmal in der Startelf). „Ich sehe Felix als wertvollen und vielseitigen Box-to-Box-Spieler“, sagt Björn Mehnert zum kicker und MSPW. „Mit seiner großen Erfahrung wird er unserer jungen Mannschaft guttun.“

Davon ist auch der Sportliche Leiter Stephan Küsters, der mit Backszat schon bei Viktoria Köln zusammengearbeitet hatte, überzeugt: „Felix wird unserem Spiel weitere Stabilität verleihen. Menschlich, aber auch sportlich ist er für jede Mannschaft ein Gewinn.“

Backszats Routine könnte auch deshalb besonders wichtig werden, weil mit Christopher Schorch (32) ein Eckpfeiler des Teams weiterhin ausfällt. Der Innenverteidiger befindet sich nach seiner Knie-Operation nach wie vor in der Reha, so dass ein Einsatz sowohl im DFB-Pokal, als auch zum Regionalliga-Start am Samstag, 14. August, gegen den SV Rödinghausen unrealistisch ist. „Christopher ist als Führungsfigur eingeplant. Er fehlt uns entsprechend sehr“, betont Trainer Mehnert.

Auch deshalb sieht sich der WSV weiter auf dem Transfermarkt nach sportlich sinnvollen und wirtschaftlich machbaren Alternativen um. Besonders im Fokus steht wegen Schorchs Ausfall die Innenverteidiger-Position. Aber auch auf dem Flügel kann sich Björn Mehnert noch gut eine Verstärkung für seinen Kader vorstellen.

Foto-Quelle: Wuppertaler SV

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