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Fortuna-Trainer Preußer: „Positive Aspekte aus dem Spiel ziehen“

Düsseldorf verliert in der Nachspielzeit gegen Werder Bremen.
Obwohl Khaled Narey erst in der vierten Minute der Nachspielzeit des Heimspiels gegen den SV Werder Bremen für den Fußball-Zweitligisten Fortuna Düsseldorf zum 2:2-Ausgleich traf, stand das Team des neuen Trainers Christian Preußer (Foto) am Ende mit leeren Händen da, unterlag 2:3 (0:1). Ausgerechnet Narey verursachte nur wenige Sekunden nach seinem Treffer einen Foulelfmeter, den Maximilian Eggestein (90.+6) zum Siegtreffer für die Bremer verwandelte.

Die Stimmen von der Fortuna-Homepage:

Fortuna-Cheftrainer Christian Preußer: „Wir haben nach diesen 90 Minuten nichts Zählbares geholt – das kann uns natürlich nicht zufriedenstellen. Inhaltlich haben wir dennoch ein gutes Spiel gezeigt, aus dem wir einige positive Aspekte ziehen können. Wir hätten in der ersten Hälfte 1:0 in Führung gehen können, gehen aber dennoch mit einem Rückstand in die Kabine. Danach konnten wir Energie und Torgefahr entwickeln, sind zum 1:1 gekommen und dann erneut in Rückstand geraten. Was in den letzten Minuten passiert ist, war dann Emotion pur. Wir wollten den erneuten Ausgleich unbedingt erzwingen – und dann ist es extrem schade, dass wir noch das 2:3 kassieren. Abschließend möchte ich das Publikum loben, dass uns sehr unterstützt hat. Wir wollten das unbedingt zurückzahlen. Ich hoffe, das ist bei den Fans auch so angekommen. Wir hoffen, dass wir weiter vor dieser Unterstützung spielen können.“

Markus Anfang, Cheftrainer beim SV Werder Bremen: „Wir haben ein richtig intensives und gutes Fußballspiel von beiden Mannschaften gesehen. Fortuna war am Anfang sicherlich die bessere Mannschaft, im Laufe der ersten Halbzeit sind wir aber besser in die Partie gekommen. Wir haben Strafraumszenen und Torgefahr kreiert und sind so auch zum Tor gekommen. Nach der Hälfte hat die Fortuna wieder die ersten Minuten klar dominiert und ist zum Tor gekommen. Nach den Gegentreffern haben wir aber immer die richtige Reaktion gezeigt und direkt wieder nach vorne gespielt. So haben wir uns letztendlich diesen Sieg erkämpft.“

Fortuna-Torschütze Khaled Narey: „Das Ende war natürlich sehr bitter. Auch für mich persönlich – erst mache ich das Tor zum 2:2, dann verschulde ich in einer ärgerlichen 50:50-Situation den Elfmeter. Das ist einfach ärgerlich, aber so ist der Fußball manchmal. Wir haben ein gutes Spiel abgeliefert und waren beflügelt von unseren Fans, die richtig Alarm gemacht haben. Aber man muss ehrlicherweise auch sagen, dass wir in den entscheidenden Momenten nicht gut genug verteidigt haben. Alle drei Gegentore kassieren wir meiner Meinung nach zu billig. Wir hatten im Spiel mehrere gute Phasen, in denen wir gedrückt und gepresst haben. Vor allem in diesen Abschnitten hat man uns angemerkt, dass wir das Spiel unbedingt gewinnen wollten. Aber wir hätten uns mit mehr Toren belohnen müssen – nun stehen wir mit null Punkten hier.“

Quelle (Fortuna und Stimmen): Fortuna Düsseldorf

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