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Essener Lukas Boeder heuert beim 1. FC Saarbrücken an

Abwehrspieler in der 3. Liga schon für Paderborn, Duisburg und Halle am Ball.


Der Drittligist 1. FC Saarbrücken ist erneut auf dem Transfermarkt aktiv geworden. „Wir haben aktuell aufgrund von Verletzungen und Sperren strategischen Handlungsbedarf“, sagt Sportdirektor Jürgen Luginger (auf dem Foto links). Daher hat sich der Verein entschlossen, die Optionen in der Abwehr zu erweitern. Der 24-jährige Defensivspieler Lukas Boeder (rechts) wird deshalb mindestens bis zum Sommer 2022 für die Saarländer kicken. Der Vertrag verlängert sich leistungsbezogen optional für eine weitere Saison.

„Wir sind froh, dass wir mit Lukas einen zweitliga-erfahrenen Spieler verpflichten konnten. Er kann sowohl als Innen-, als auch als Außenverteidiger spielen und kennt die 3. Liga bereits durch seine Stationen in Paderborn, Duisburg und Halle gut“, so Ex-Profi Luginger weiter. Beim Ligakonkurrenten Hallescher FC stand Boeder noch in der letzten Saison unter Vertrag.

Der 1,85 Meter große Boeder, der gebürtig aus Essen stammt, begann seine Laufbahn im Alter von sechs Jahren beim SV Kupferdreh, wechselte 2006 zum SV Burgaltendorf und schließlich 2012 zur Jugend des FC Schalke 04. In der U 17 und U 19 spielte er für Bayer 04 Leverkusen, stand dort auch bis 2017 unter Vertrag. Nach einem Wechsel zum SC Paderborn 07 (2017 bis 2019), mit dem er nacheinander Aufstiege in die 2. Bundesliga und in die Bundesliga schaffte, spielte Boeder in der Saison 2019/2020 für den MSV Duisburg und in der abgelaufenen Spielzeit (2020/2021) für den Halleschen FC. In der 3. Liga bestritt er insgesamt 112 Meisterschaftspartien, war dabei jeweils Stammspieler.

„Ich war bereits im Sommer in Gesprächen mit dem 1. FC Saarbrücken und hatte schon damals Lust auf die Stadt und den Verein“, betont Boeder. „Der Kontakt ist nie abgerissen. Ich bin froh, dass es nun doch geklappt hat.“ Der 24-Jährige ist sofort einsatzbereit, da er bis zuletzt voll im Training gestanden hatte. Boeder wird ab sofort mit der Rückennummer „29“ im FCS-Kader gelistet.

Abgeschlossen sind die Personalplanungen mit der Verpflichtung von Lukas Boeder aber offenbar noch nicht. Seit Dienstag nimmt auch der Franzose Naim Ighbane am Training des 1. FC Saarbrücken teil. Der 20-jährige Linksfuß spielt aktuell für US Orléans als Innenverteidiger in der dritthöchsten französischen Liga. Ighbane gilt als vielversprechendes Nachwuchstalent. Im Rahmen des permanenten FCS-Sichtungsprogramms bekommt er die Gelegenheit, sich jetzt bei Trainer Uwe Koschinat zu präsentieren.

Foto-Quelle: 1. FC Saarbrücken

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