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S04-Jungprofi Blendi Idrizi: Gleich fünf Amateurklubs profitieren

Gelder auch an Blau-Weiß Friesdorf, TSC Euskirchen und Rot-Weiß Lessenich.


Im Rahmen der Ausbildungshonorierung der Deutschen Fußball Liga (DFL) profitieren Vereine, die spätere Lizenzspieler von Profiklubs ab der Saison ihres 6. bis zur Spielzeit ihres 21. Geburtstages ausgebildet haben. Für die Ausbildung eines Spielers zwischen der Saison seines 6. bis zur Saison seines 11. Geburtstags erhalten diese Vereine von der DFL jeweils 4.200 Euro für eine gesamte Spielzeit. Für die Ausbildung in der Saison seines 12. bis zur Saison seines 21. Geburtstags erhalten die Klubs je 5.400 Euro pro Spielzeit.

Dieses von der DFL zugunsten der Amateurvereine überarbeitete Honorierungssystem kam erstmals in der Saison 2017/18 zur Anwendung. Bis dahin waren nur die fünf zurückliegenden Jahre ab der Wirksamkeit des ersten Lizenzspielervertrages entscheidend. In Summe wurden seit 2017/18 knapp sieben Millionen Euro an Klubs unterhalb der 3. Liga gezahlt. In diesem Jahr gehen mehr als 1,7 Millionen Euro für 107 Amateurvereine unterhalb der 3. Liga.

Dabei zeigt unter anderem das Beispiel des Jungprofis Blendi Idrizi (Foto) vom Zweitligisten FC Schalke 04, dass dabei eine ganze Reihe von Vereinen gefördert wird. Nicht weniger als fünf Klubs dürfen sich nämlich in seinem Fall über DFL-Gelder freuen. Dazu gehören die beiden West-Regionalligisten Alemannia Aachen, für den Idrizi lediglich in der Saison 2018/2019 am Ball war, und Bonner SC, bei dem der heutige Kosovo-Nationalspieler von 2012 bis 2014 in der Jugend gekickt hatte. Dazu dürfen sich der Oberligist FC Blau-Weiß Friesdorf (Jugend bis 2012 sowie Senioren 2017/2018), der Bezirksligist TSC Euskirchen (U 17 in der Saison 2014/2015) und der A-Kreisligist FC Rot-Weiß Lessenich (Jugend nach 2004) über Ausbildungsentschädigungen für den gebürtigen Bonner freuen.

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