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RB Leipzig bestätigt Trennung von Cheftrainer Jesse Marsch

Nagelsmann-Nachfolger muss nach nur fünf Monaten gehen.


Fußball-Bundesligist RB Leipzig und sein bisheriger Cheftrainer Jesse Marsch (Foto) gehen ab sofort getrennte Wege. Das ist das Ergebnis einer „tiefgehenden Analyse und intensiver Gespräche“ nach dem Bundesliga-Auswärtsspiel beim 1. FC Union Berlin (1:2). Es war für die Sachsen bereits die dritte Niederlage in Serie. Marsch konnte das Team zuletzt wegen einer Corona-Infektion allerdings nicht selbst betreuen.

Jesse Marsch, der erst zu Saisonbeginn die Nachfolge von Julian Nagelsmann (zum FC Bayern München) angetreten hatte, wird mit sofortiger Wirkung freigestellt. Co-Trainer Achim Beierlorzer wird die Mannschaft auf das kommende Heimspiel in der Champions League gegen Manchester City (Dienstag, 18.45 Uhr) vorbereiten und bei der wichtigen Partie auf der Bank sitzen. Dabei geht es für die Leipziger darum, zumindest den dritten Tabellenplatz zu behaupten und sich damit für die Europa League zu qualifizieren.

Oliver Mintzlaff, Vorsitzender der Geschäftsführung bei RB Leipzig, erklärt: „Die Trennung von Jesse Marsch ist uns nicht leichtgefallen, denn ich schätze Jesse als Mensch und Trainer sehr. Es ist schade, dass es in dieser Konstellation nicht wie erhofft geklappt hat und dieser Schritt nun notwendig wurde, weil leider die gewünschte Entwicklung und somit auch die notwendigen Ergebnisse für unsere Saisonziele ausgeblieben sind. Aktuell laufen wir unseren eigenen Ansprüchen hinterher und wollen jetzt mit dieser Entscheidung einen neuen Impuls setzen. Unabhängig davon sehe ich aber nun auch unsere Spieler in der Pflicht und erwarte von unserer sportlich durchaus sehr starken Mannschaft, dass sie konstanter als zuletzt ihr Potenzial und ihre Qualität auf dem Platz abruft.“

Jesse Marsch sagt: „Ich bin sehr dankbar, diese Chance erhalten zu haben! Bis zuletzt hatte ich die Hoffnung, dass wir nach einem unruhigen Start in die Saison und wechselhaften Auftritten als Gruppe zu mehr Geschlossenheit und Stabilität finden und das sprichwörtliche Ruder herumreißen. Leider haben wir das nicht geschafft. Nach einem Gespräch mit Oliver Mintzlaff sind wir dann gemeinsam zum Entschluss gekommen, auf der Trainerposition eine Veränderung vorzunehmen. Ich behalte ausschließlich positive Gedanken in Erinnerung und wünsche dem Verein, der Mannschaft, dem Staff und allen Fans, dass RB Leipzig sehr schnell wieder zu alter Stärke zurückfindet, und bin angesichts der Qualität im Team und im Verein sicher, dass der Club seine Ziele erreichen wird.“

Foto-Quelle: RB Leipzig

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