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Galopp Dortmund: Kleinkorres-Wallach siegt mit 28 Längen Vorsprung

Verlan am zweiten Winterrenntag der Saison 2021/2022 nicht zu stoppen.
Das war eher ein Spaziergang als ein Rennen: Der vierjährige Wallach Verlan gewann am Sonntag auf der Galopprennbahn in Dortmund-Wambel den „Dortmunder Sandbahn-Preis“ hochüberlegen mit 28 Längen Vorsprung . Das mit 5.100 Euro Gesamtpreisgeld dotierte Rennen über 1.800 Meter bildete den sportlichen Höhepunkt am zweiten Winterrenntag der Saison 2021/2022.

Der Erfolg von Verlan, den Axel Kleinkorres (Foto) in Mülheim für den „Stall Phantom“ vorbereitet, hatte sich durchaus angekündigt, schließlich hatte er bereits Anfang November in Wambel gewonnen. Zweiter hinter Verlan wurde New Topmodel vor Esprit de Corps. Die Siegquote betrug 26 Euro bei zehn Euro Einsatz. Im Sattel des Siegers saß Jozef Bojko. „Auf Gras kommt er nicht so zurecht, die Sandbahn mag er einfach mehr“, sagte Kleinkorres. So steht zu erwarten, dass Verlan noch den einen oder anderen Auftritt in der Wintersaison in Wambel bekommen wird.

Der Präsident des Dortmunder Rennvereins, Andreas Tiedtke, zeigte sich nicht nur von der sportlichen Leistung Verlans beeindruckt, sondern auch vom „erstaunlichen guten Besuch trotz widriger Bedingungen. Das war ein schöner Auftakt in die heiße Phase der Wintersaison mit sechs Renntagen innerhalb von sechs Wochen hier in Dortmund.“

Auftaktsieg geht in die Niederlande

Insgesamt sieben Rennen führte der Dortmunder Rennverein am Sonntag durch. Zum Auftakt gab es einen Cantersieg durch den niederländischen Gast Valle Darsim. Der von Romy van der Meulen vorbereitete Vierjährige (28:10) gewann unter Sarah Biessey mit 25 Längen Vorsprung auf Anchorage das „Taxi4Horses-Rennen“ über 1.950 Meter. Günther Schmid, Besitzer des Pferdetransport-Unternehmens, und Dr. Stephen Eversfield hatten gemeinsam zur „Heißen Tasse“ geladen. Alle Pferdeführerinnen und Pferdeführer erhielten an dem nasskalten Renntag kostenlose Heißgetränke.

Romy van der Meulen durfte später noch einen weiteren Erfolg für „The Dutch Master Stables“ feiern: Die vierjährige Stute Shymay siegte von der Spitze aus im „Preis der 4er-Wette“ über 1.200 Meter. Amateur Gijs Schnijders konnte auf der 34:10-Favoritin auch den späten Angriff von Mashiana abwehren. Night Rider und Mark of Excellence vervollständigten die lukrative Viererwette, die 208.999:10 bezahlte.

Doppelte Freude im Haus von der Recke

Das erste Rennen über 1.800 Meter holte sich Anna van den Troost mit Outfit (42:10) knapp vor Music Is Her Name. Siegtrainer ist Christian von der Recke, der selten ohne Zählbares aus Wambel ins heimatliche Weilerswist zurückkehrt. „Er hat sich etwas schwerer getan als erwartet“, sagte der mehrfache Championtrainer. Anschließend gewann Tochter Antonia von der Recke das „www.wettstar.de-Rennen“ über 2.500 Meter – ein Lauf zur „Wintermeisterschaft der Amateure“. Sie steuerte den vierjährigen Camarov (107:10) aus dem Quartier von Ralf Rohne (Düsseldorf) zum Erfolg.

Die zweite 1.800 Meter-Prüfung war eine sehr internationale Angelegenheit: Es siegte der in Österreich von Markus Geisler trainierte Zambala (166:10) unter Michael Cadeddu knapp vor dem tschechischen Gast Anawa. Das Finale für dreijährige Pferde über 1.800 Meter holte sich Panjo, geritten von Wladimir Panov, für Trainer Stefan Richter (Dresden). Die Siegquote betrug 47:10. Am kommenden Sonntag, 19. Dezember, geht bereits der nächste Renntag in Dortmund über die Bühne.

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