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Traben Berlin: „Hexenmeister“ Verbeeck lässt Können aufblitzen

Belgischer Weltklassefahrer springt für gesperrten Thomas Panschow ein.
Eine besondere Aufwertung erhielt der Januar-Ausklang auf der Trabrennbahn in Berlin-Mariendorf (MSPW berichtete) durch die Teilnahme eines Weltklassefahrers: Der legendäre „Hexenmeister“ Jos Verbeeck (Foto) hatte – sehr zur Freude seiner vielen Fans – den langen Weg aus dem belgischen Aarschot in die bundesdeutsche Hauptstadt nicht gescheut, um für den durch ein Fahrverbot verhinderten Thomas Panschow einzuspringen und vornehmlich die Pferde aus dem Lot von Fred König zu steuern. Ein voller Erfolg gelang dem viermaligen Prix d’Amérique-Sieger zwar nicht. Aber er unterstrich mit einem zweiten und dritten Rang im Sulky von Außenseitern einmal mehr sein außergewöhnliches Können.

Außerdem musste der Belgier aufgrund zahlreicher Fehlstarts und Verspätungen auf seine wohl chancenreichste Fahrt mit Carsten Borcks Vierbeinerstolz Nordic Jaycee verzichten, um den Rückflug in seine Heimat nicht zu verpassen. An seiner Stelle nahm deshalb Rudi Haller (Vaterstetten) im Sulky von Nordic Jaycee Platz und ließ beim Kampf um den „Winter-Pokal des VDT“ nach gewohnt flinkem Beginn den zur fast elffachen Siegquote angetretenen Außenseiter Jack is Back mit Thorsten Tietz (Schöneiche) ohne Gegenwehr an sich vorbeiziehen. Die Ausgangslage an zweiter Stelle innen schien für Haller also zunächst einmal optimal zu sein. Was man zu diesem frühen Zeitpunkt des Rennens allerdings noch überhaupt nicht ahnen konnte – dies war bereits schon die Entscheidung! Denn Jack is Back stand das Pensum in der durchschnittlichen Kilometerzeit von 1:15,3 Minuten/1.900 Meter erstaunlich locker durch und seine Führungsrolle geriet nicht mehr ins Schwanken. Nordic Jaycee blieb dahinter wenigstens der zweite Rang. Auch Willow Bay Evert (Jorma Oikarinen) unterstrich als Dritter einmal mehr seine phänomenale Zuverlässigkeit.

Foto-Quelle: Lingk/Trabrennverein Berlin-Mariendorf

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