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Jörn Nowak: „Nur noch einen Schritt vom Ziel entfernt“

Rot-Weiss Essen kann am letzten Spieltag Drittliga-Aufstieg perfekt machen.
War es jetzt der Effekt des überraschenden Trainerwechsels? War es die zusätzliche Motivation nach dem unerwarteten Punktverlust des SC Preußen Münster in Wiedenbrück? Oder beides? Oder keines von beiden? Es wird Spekulation bleiben, warum Rot-Weiss Essen beim 3:0 in Lotte gegen den SV Rödinghausen – von der etwas schwächeren Schlussphase einmal abgesehen – wie ein echter Aufstiegsaspirant auftrat und sich in die bessere Ausgangsposition für das spannende Saisonfinale am 14. Mai bringen konnte.

Mit dem minimalen Vorteil von zwei Toren (plus der mehr erzielten Treffer) im Vergleich zum Konkurrenten aus Münster gehen die Essener in den letzten Spieltag, treffen dort auf Rot Weiss Ahlen, während es die Preußen mit der U 21 des 1. FC Köln zu tun bekommen. Der Heimbereich im Stadion an der Hafenstraße (16.500 Plätze) ist bereits ausverkauft.

„Wir haben jetzt die Chance, etwas Großes zu erreichen, sind nur noch einen Schritt von unserem Ziel entfernt. Das gibt uns ein gutes Gefühl für diese Trainingswoche“, sagt RWE-Sportdirektor Jörn Nowak (36/Foto), der nach der Trennung von Cheftrainer Christian Neidhart (53) für zwei Spiele als Interims-Teamchef eingesprungen ist und dabei vom bisherigen Trainerteam sowie U 19-Trainer und Ex-Kapitän Vincent Wagner (36) unterstützt wird.

Allerdings weiß auch Nowak: „Wir haben gegen Ahlen erst noch eine Aufgabe zu erledigen. Wir treffen auf einen Gegner, der uns alles abverlangen wird. Der Fokus wird ganz klar darauf liegen, unser Spiel zu gewinnen. Wenn uns das gelingt, dann sind wir automatisch in einer guten Position.“ Sprich: Dann müsste Preußen Münster gegen die jungen Kölner schon mit mindestens vier Toren Unterschied siegen, um noch eine Chance zu haben.

Grund zur Freude hatte Jörn Nowak nach dem Rödinghausen-Spiel noch aus weiteren Gründen: So fielen die ersten beiden Treffer jeweils nach einstudierten Eckballvarianten. Dazu blieben mit Abwehr-Routinier Felix Bastians (33), Torjäger Simon Engelmann (33) sowie den Mittelfeldspielern Niklas Tarnat (23) und Luca Dürholtz (28) alle vier RWE-Kicker, denen eine Gelbsperre für das Saisonfinale drohte, von einer Verwarnung verschont.

Einziger Wermutstropfen: Der stark aufspielende Thomas Eisfeld musste mit muskulären Problemen im Oberschenkel ausgewechselt werden. Sein Einsatz gegen Ahlen ist gefährdet. „Thomas ist für diese Liga ein Unterschiedsspieler“, betont Jörn Nowak und hofft auf eine rechtzeitige Genesung.

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