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1. FC Köln setzt auf Vielfalt und Gleichberechtigung

Fußball-Bundesligist startet vorbildliche Kampagne gegen Hass im Netz.


Fußball-Bundesligist 1. FC Köln setzt sich mit seiner vorbildlichen Kampagne „LEBE wie du bist“ für Meinungsfreiheit, Akzeptanz, Vielfalt und Gleichberechtigung ein – und stellt sich zugleich klar gegen jegliche Form von Diskriminierung und Ausgrenzung. Zum Start der Bundesliga-Saison 2022/2023 wird dieses Engagement um die Aktion #blievfair gegen Hass („Hate Speech“) im Netz erweitert.

Gemeinsam mit einer Arbeitsgruppe aus dem FC-Fandialog haben Vorstand und Geschäftsführung eine Netiquette erarbeitet, die ab der kommenden Saison auf allen Social-Media-Kanälen des FC unter dem Motto „Diskutiere, aber #blievfair!“ zu einem fairen Miteinander aufruft.

Was auf dem Platz gilt, gilt auch virtuell: Wer in den Kommentaren nicht die Regeln der FC-Netiquette einhält, erhält die Rote Karte gezeigt und fliegt vom Feld. Der Kommentar wird gelöscht und die Person gegebenenfalls blockiert.

„Wir akzeptieren Meinungen, nehmen konstruktive Kritik an und wünschen uns einen aktiven Austausch. Wir setzen uns für eine offene und ehrliche Fankultur ein, die gleichzeitig respektvoll und friedfertig ist. Wir stellen uns ganz klar gegen jegliche Form von Hass, Beleidigungen und Diskriminierung. Wir alle sind der 1. FC Köln – mit Verantwortung und Leidenschaft“, erklärt FC-Präsident Dr. Werner Wolf.

Damit verbunden ist der Wunsch nach gegenseitiger Unterstützung unter den FC-Fans. „Werdet Eurer persönlichen Verantwortung gerecht, setzt Euch unter dem Hashtag #blievfair gemeinsam für Fairplay ein und ruft zu einem fairen Umgang auf. Meldet unangemessene Kommentare direkt bei den Plattformen, weist User, die gegen unsere Richtlinien verstoßen, auf unsere Netiquette und unsere gemeinsamen Werte und Regeln hin“, appelliert FC-Geschäftsführer Christian Keller.

Grundsätzlich gilt:

  1. Du darfst deine Meinung äußern, sofern sie nicht gegen die FC-Netiquette verstößt.
  2. Sei höflich und tolerant: Behandle andere so, wie du selbst behandelt werden möchtest.
  3. Bleibe sachlich und greife niemanden persönlich an.

Als Betreiber seiner Social-Media-Kanäle behält sich der 1. FC Köln das Recht vor, bei Inhalten, die nicht der FC-Netiquette entsprechen, die von den Plattformen vorgesehenen Maßnahmen anzuwenden, Kommentare zu löschen und Personen zu blockieren.

Darunter fallen vor allem folgende Inhalte:

  1. Beleidigende beziehungsweise ehrverletzende Beiträge oder Kommentare.
  2. Menschenverachtende Aussagen in Bezug auf Hautfarbe, Herkunft, Sexualität, Geschlecht, Behinderung oder Religion.
  3. Gewaltdarstellung sowie Aufrufe zu Gewalt gegen Personen oder Institutionen.
  4. Anleitung zu Straftaten.
  5. Veröffentlichung personenbezogener Daten wie Telefonnummern, Anschriften und Realnamen.
  6. Spam, der offensichtlich keinen Bezug zum geposteten Inhalt hat.

Foto-Quelle: 1. FC Köln

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