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Wuppertaler SV: Neu-Trainer Hüzeyfe Dogan zuversichtlich

Intensität in ersten Einheiten nach Trainerwechsel „richtig gut“.
Die ersten beiden Trainingseinheiten mit seinem neuen Team machten Hüzeyfe Dogan (41/auf dem Foto rechts) Lust auf mehr. „Die Jungs waren sehr gewillt, haben sich voll reingehängt, die Intensität war richtig gut“, sagte der neue Trainer des West-Regionalligisten Wuppertaler SV im kicker– und MSPW-Gespräch. „Es hat sicherlich eine Rolle gespielt, dass sich jeder zeigen wollte. Man hat aber auch gesehen, welche Qualität in der Mannschaft steckt“, so Dogan.

Der frühere Profi, der während seiner aktiven Laufbahn unter anderem 62 Partien für den SC Paderborn 07 und den 1. FC Union Berlin in der 2. Bundesliga bestritt und für seinen Ausbildungsverein Bayer 04 Leverkusen sogar zweimal in der Champions League am Ball war (gegen Manchester United und den FC Barcelona), trat bei den Bergischen die Nachfolge von Björn Mehnert an und soll den WSV zumindest wieder in die Spitzengruppe der Liga führen. „Hüzeyfe hat uns in den Gesprächen voll überzeugt“, sagt Sportdirektor Stephan Küsters (links): „Was er mit seinen vorherigen Vereinen TVD Velbert und SSVg Velbert geleistet hat, ist äußerst beachtlich. Daher hat er sich diese Chance absolut verdient.“

In der Tat führte Dogan zunächst den TVD Velbert aus der Landesliga in die Oberliga Niederrhein und erreichte dort ebenso einen Punkteschnitt von mehr als zwei Zählern pro Partie wie in der letzten Saison mit dem Lokalrivalen SSVg Velbert, mit dem er lange Zeit auf Aufstiegskurs war, ehe der 1. FC Bocholt im Endspurt noch vorbeizog. In 29 Ligaspielen unter Dogans Regie sprangen 22 Siege, fünf Remis und nur zwei Niederlagen heraus. Von einer ähnlichen Bilanz dürften auch die WSV-Fans träumen. „Für mich ist es eine große Herausforderung. Ich freue mich sehr auf die Aufgabe“, betont Hüzeyfe Dogan.

Das bisherige Trainerteam mit den beiden Assistenten Andy Steinmann und Samir El Hajjaj, die zwischenzeitlich als Interimstrainer eingesprungen waren und gegen den SV Lippstadt 08 (5:1) den höchsten Saisonsieg gelandet hatten, sowie Torwart-Trainer Maurice Gillen unterstützt nach Mehnert jetzt auch Dogan. „Wir wollen den Schwung des Lippstadt-Spiels mitnehmen“, sagt der neue „Chef“, auf den zum Einstand mit dem Gastspiel beim Tabellenzweiten SV Rödinghausen (Samstag, 14 Uhr) ein „ganz harter Brocken“ wartet.

Geplant ist, dass sich Hüzeyfe Dogan, der bislang im Velberter Unternehmen des langjährigen WSV-Präsidenten Friedhelm Runge als „Regional Manager“ im Vertrieb tätig war, künftig als Vollzeit-Trainer auf den Fußball konzentrieren kann. Schließlich wird beim WSV auch vormittags trainiert. Um dazu eine optimale Vorbereitung zu gewährleisten, reist die Mannschaft schon am Freitag nach Rödinghausen.

Foto-Quelle: Wuppertaler SV

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